Regress Stop jetzt!

regressstop logo webDie permanente Regressgefahr für Ärzte schreckt Nachwuchsmediziner davon ab, sich als Hausarzt niederzulassen, und sie gefährdet die Versorgung der Patienten. Die aktuelle Prüfsystematik zur Wirtschaftlichkeitsprüfung in Bayern beruht auf überholte Annahmen und ist weder zeitgemäß noch gerecht. Zu diesen vernichtenden Ergebnissen kommt eine Analyse der KVB, die bereits im November vergangenen Jahres veröffentlicht wurde.

Getan hat sich seither nichts, im Gegenteil: Statt zumindest schleunigst eine gerechtere Prüfvereinbarung auf einer neuen und nachvollziehbaren Basis abzuschließen, negieren die Kassen den Regressdruck und versuchen, das Problem der Regresse kleinzureden oder gar ins Lächerliche zu ziehen.

Wir meinen: Die Versicherten sollen wissen, wie die Bedrohung der Hausarztpraxen durch Regresse die freie Therapieentscheidung des Arztes einschränkt und damit die optimale Patientenversorgung mit Medikamenten und Heilmitteln gefährdet.

In Ergänzung zu der einstimmigen Resolution von Haus- und Fachärzten in der KVB-Vertreterversammlung gegen den Regress-Wahnsinn hat der Bayerische Hausärzteverband die Plakataktion „Regress-Stopp jetzt" gestartet. Plakate und Handzettel zur Patienteninformation wurden bereits an die bayerischen Hausärzte verschickt. Die Info-Materialien stehen zusätzlich hier zum Download bereit.

Bitte unterstützen Sie die Aktion des Bayerischen Hausärzteverbandes gegen den Regress-Wahnsinn: Hängen Sie das Plakat in Ihrer Praxis auf und legen Sie die Handzettel in Ihrer Praxis aus!

Plakat „Regress Stop jetzt"
Handzettel „Regress Stop jetzt"

Regress-Umfrage

Um der Öffentlichkeit und der Politik vor Augen zu führen, was Regresse in den letzten Jahren in den Hausarztpraxen angerichtet haben, hat der Bayerische Hausärzteverband eine Regress-Umfrage gestartet. Machen Sie mit!

Hier klicken, um zur Regress-Umfrage zu gelangen

Weitere Informationen enthält das Rundfax vom 15.04.2014. Hier klicken, um zum Rundfax zu gelangen

Wählen Sie gesund! - Patientenhinweise vor den Wahlen

urneDie Wahlen für den Bundestag und den Bayerischen Landtag stehen vor der Tür. Diese Wahlen werden richtungsweisend für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der flächendeckenden Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) in Bayern und auf Bundesebene sein. Die Ausgaben 2/2013 und 3/2013 des Beihefters im HausarztPatienten-Magazin, für den der Bayerische Hausärzteverband verantwortlich zeichnet, greifen bereits das Thema Wahlen auf. Zentraler Aspekt dabei: Welche Parteien setzen sich am ehesten für die hausärztliche Versorgung und den Fortbestand der Hausarztverträge und damit für eine qualifizierte wohnortnahe hausärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ein?

Beide Beihefter finden Sie hier:

Ausgabe Juli 2013
Ausgabe April 2013
Sonderausgabe zu den Wahlen

 

Anfang September erscheint zudem ein Sonderdruck des Beihefters mit dem Schwerpunkt Wahlen, der Ihnen auch postalisch zugehen wird.

Bitte drucken Sie die Beihefter aus und legen Sie diese ins Wartezimmer! Sprechen Sie Ihre Patienten auch darauf an! Tragen Sie dazu bei, dass Ihre Patienten gesund wählen - für den Fortbestand der HzV!

 

Infoaktion zum Wegfall der Praxisgebühr

Der Wegfall der Praxisgebühr zu Jahresbeginn 2013 bedeutet ein Stück weniger Bürokratie in den Hausarztpraxen. Diese Änderung könnte jedoch von vielen Patienten dahingehend missinterpretiert werden, dass die Überweisung durch den Hausarzt jetzt als überflüssig angesehen wird. Mit der Info-Aktion zum Wegfall der Praxisgebühr gibt der Bayerische Hausärzteverband den Praxen Materialien an die Hand zur Aufklärung der Patienten, warum der Hausarzt auch weiterhin erste Anlaufstelle bleiben sollte und die Überweisung nach wie vor wichtig ist, damit Behandlungen durch unterschiedliche Fachärzte an einer zentralen Stelle, eben der Hausarztpraxis, zusammenlaufen und koordiniert werden können.

Dazu finden Sie hier ein Plakat und Handzettel zum Download. Vorstellen wollen wir Ihnen hier auch den praktischen Terminblock, der Ihre Patienten nicht nur an den nächsten Termin mit Ihnen erinnert, sondern auch daran, sich von Ihnen eine Überweisung für Facharztbesuche ausstellen zu lassen. Den Terminblock können Sie über Ihren Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen.

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Nach Wegfall der Praxisgebühr

Dr. Geis: „Versorgungssteuerung über Primärarztsystem weiterentwickeln"
München, 7. November 2012

Keine Irrfahrt mehr, aber immer noch nicht auf dem richtigen Weg: „Der untaugliche Versuch, mittels der Praxisgebühr das Gesundheitswesen zu steuern, ist beendet worden", kommentiert Dr. Dieter Geis die Entscheidung der Regierungskoalition, ab 1. Januar 2013 keine Praxisgebühr mehr zu erheben.

Gleichzeitig fordert der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes die Politik auf, nun nicht auf halbem Weg zu stoppen : „Unser Gesundheitssystem steht angesichts des demographischen Wandels vor immensen Herausforderungen. Immer mehr alte und kranke Menschen müssen von immer weniger Ärzten und Pflegekräften bei gleichzeitig sinkenden Budgets betreut werden. Diesen Widerspruch werden wir nur auflösen können, wenn wir die Versorgungssteuerung über ein qualitativ hochstehendes Primärarztsystem weiterentwickeln, also die Hausarztpraxis zum Zentrum der Steuerung im Gesundheitssystem machen.

Gesamter Artikel zum Download

Kampagne „Hausärzte vor dem Aus“

hvdaIn Bayern ist die flächendeckende medizinische Versorgung in Gefahr. Das Durchschnittsalter eines Hausarztes liegt mittlerweile bei 52,5 Jahren, jeder vierte Hausarzt ist über 60 Jahre alt und wird in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. Nachwuchs findet sich kaum noch. Um die Öffentlichkeit auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat der Bayerische Hausärzteverband im November 2011 die Kampagne „Hausärzte vor dem Aus!?" gestartet. Kern der Kampagne bildet die Website www.hausaerzte-vor-dem-aus.de, auf der Hausärzte zu Wort kommen, die ihre Praxen abgeben möchten, aber keine Nachfolger finden.

„Persönlich, authentisch, glaubwürdig - BHÄV zeigt im Netz die persönliche Seite des Hausärztemangels", beschrieb der HAUSARZT in Ausgabe 4/2013 (Link) das Konzept, das aufgeht. Zahlreiche Medienberichte zum Thema Hausärztemangel hat die Kampagnen-Website seither angestoßen und Journalisten mit betroffenen Hausärzten zusammengebracht. Darüber hinaus dienen Plakate und Flyer zum Aufhängen beziehungsweise Auslegen in den Praxen dazu, die Patienten für das Praxissterben zu sensibilisieren.

Ein wichtiges Element, um diese negative Entwicklung aufzuhalten, sind Hausarztverträge. Sie bieten den Patienten nicht nur eine besondere medizinische Versorgung, sondern den Hausärzten auch eine nachhaltige Perspektive. Darauf weist die Kampagne ausdrücklich hin.

Weitere Informationen und Info-Materialien finden Sie hier.
 

 

Kontakt

HzV: Vertragsinhalte

Tel 089 1273927-30 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HzV: Abrechnung

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Fortbildungsveranstaltungen

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Verbandsmitgliedschaft

Tel 089 1273927-10 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hausarzt Patienten Magazin

Heft HA17 10 Titel R05 webHier finden Sie die bisherigen Beihefter des Bayerischen Hausärztever- bandes
und Ihr Bestellformular.

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Prof. Montag über Big Data in Wissenschaft und Medizin

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