Gesundheitspolitische Zitrone

zitroneDas deutsche Gesundheitssystem ist nicht nur schwer durchschaubar und ineffizient, sondern zunehmend auch ungerecht und inhuman.

Mit der "Gesundheitspolitischen Zitrone des Monats" macht der BHÄV die schlimmsten Auswüchse öffentlich. Von denen gibt es gleich so viele, dass eine Gesundheitspolitische Zitrone im Monat nicht immer reicht. Hier finden Sie die bisherige "Zitronensammlung" zum Nachlesen.

Februar 2016

Anlass für die Gesundheits-Zitrone des Monats ist die aktuelle Werbekampagne, die ein verzerrtes Bild der ärztlichen Tätigkeit in der Bundeswehr zeichnet. Von „idealen Arbeitsbedingungen im medizinischen Bereich“ ist da die Rede. Anders liest sich das dann in einem Bericht des Wehrbeauftragten Dr. Hans-Peter Bartels: Darin ist von langen Wartezeiten auf einen Arzttermin und auf benötigte Medikamente sowie von fehlenden Ärzten die Rede und davon, „dass das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten nicht für alle Sanitätsoffiziere attraktiv und damit erstrebenswert ist“.

November 2014

In dem Beitrag vom vergangenen Sonntag hat der Radiosender B5 aktuell der niedergelassenen Ärzteschaft mehrfach eine angeblich mangelhafte Qualifikation in Erster Hilfe vorgeworfen und als Beleg einen tragischen Einzelfall aus dem Jahr 2009 angeführt. „Es ist nicht in Ordnung, wenn ein sonst seriöser Sender wie B5 aktuell mit Halbwahrheiten einen ganzen Berufsstand in Misskredit bringt“, kritisiert Dr. Dieter Geis, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, die pauschale Unterstellung, für die es die Gesundheitszitrone für den Monat November gibt.

September 2014

Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), spricht Selektivverträgen die Fähigkeit ab, die Sicherstellung zu gewährleisten, obwohl die flächendeckenden Hausarztverträge in Bayern und Baden-Württemberg das Gegenteil beweisen. Für so viel irreführende Ignoranz gebührt ihm erneut die gesundheitspolitische Zitrone des Bayerischen Hausärzteverbandes.

August 2014

Die Gesundheits-Zitrone geht im August an den KBV-Vorsitzenden Dr. Andreas Gassen, der mit "grundversorgenden Fachärzten" den Hausärztemangel bekämpfen will - ein kontraproduktiver Vorschlag, der den Hausärztemangel weiter verschärfen könnte.

Oktober 2013

Die Gesundheits-Zitrone geht im Oktober an das Institut der deutschen Wirtschaft für eine Studie zum Ärztemangel, die Äpfel mit Birnen vergleicht und damit zu einem fatalen Trugschluss gelangt.

Juli 2013

Im Juli geht die Gesundheits-Zitrone an die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE) für die Verharmlosung der verheerenden Wirkung, die Prüfverfahren und Regresse für Ärzte und Patienten haben.

Juni 2013

Für den Juni geht sie an die AOK Bayern, die mit ihrer Kündigung des Hausarztvertrags eine Drei-Klassen-Medizin einläutet und ihre Versicherten in Sachen „Besondere hausärztliche Versorgung" im kommenden Jahr im Regen stehen lässt.

Mai 2013

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im Mai an Ingo Kailuweit, den Vorstandsvorsitzenden der KKH Allianz, für die gesundheitspolitische Ignoranz, die er mit seinen jüngsten Reformvorschlägen an den Tag gelegt hat.

April 2013

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im April an den GKV-Spitzenverband, der seine Webseite als anonyme Denunziationsplattform nutzt und nach vermeintlichem Fehlverhalten von Ärzten fragt.

Februar 2013

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im Februar an die die AOK Bayern für das Possenspiel um die Hausarztvertragskündigung aufgrund einer Hausnummern-Änderung, das bayernweit für Schlagzeilen sorgte.

Januar 2013

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im Januar an die vdek-Bundesvorsitzende Ulrike Elsner für einen sprachlichen Fehltritt, der tief blicken lässt.

Dezember 2012

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im Dezember an die Barmer GEK  für eine Umfrage zum Thema Ärztemangel nach der Formel: Falsche Fragen + falsches Publikum = bestelltes Ergebnis.

November 2012 (2)

Die Gesundheitspolitische Zitrone Nr. 2 für den November 2012 geht an die KKH-Allianz, weil Mitarbeiter der Kasse versucht hatten, schwer kranke Versicherte los zu werden.

November 2012 (1)

Die Gesundheitspolitische Zitrone geht im November an die AOK Bayern für die Rataxierung von Grippeimpfstoffverordnungen aus dem vergangenen Jahr.

Oktober 2012 (2)

Eine zweite Gesundheitspolitische Zitrone für den Monat Oktober sicherten sich die Gesetzlichen Krankenversicherungen für ihre Datenschutz-verletzende Neugier.

Oktober 2012 (1)

Die Gesundheitspolitische Zitrone für den Monat Oktober geht an die Gesetzlichen Krankenversicherungen für das diesjäheige Grippe-Schutzimpfstoffdesaster.

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