Deutscher Ärztetag stärkt Hausarztmedizin

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Mit großer Mehrheit verabschiedeten die Delegierten des diesjährigen Deutschen Ärztetags vom 23. bis 27. Mai in Freiburg den Antrag "Zukunftsperspektive der hausärztlichen Versorgung durch ein hausarztgeleitetes interprofessionelles Versorgungsteam" und stärken damit die zentrale Rolle des Hausarztes in der flächendeckenden Versorgung. Die Einbeziehung anderer nicht ärztlicher Berufe in die hausärztliche Versorgung kann nur im Rahmen der Delegation und unter der Gesamtverantwortung des Hausarztes erfolgen. In diese Richtung zielt auch ein Antrag der Hausärzte zum Physician Assistant.

Ein Antrag zur Notfallversorgung des Bayerischen Delegierten Dr. Gerald Quitterer, Bezirksvorsitzender Niederbayern des Bayerischen Hausärzteverbandes, der mit großer Mehrheit angenommen wurde, fordert, die Notfallversorgung zu strukturieren. Die ambulante Versorgung von Notfallpatienten erfolgt demnach an Bereitschaftspraxen, die an geeigneten Kliniken etabliert werden müssen. Nur bei Bedarf sollen die Patienten an die Notaufnahmen der Kliniken weitergeleitet werden. Dieses Modell wird auch in Bayern durch die KVB erfolgreich umgesetzt.

Die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin wird künftig in der Musterweiterbildungsordnung neu definiert durch 24 Monate in der allgemeinmedizinischen Versorgung. Damit ist sichergestellt, dass dort auch Allgemeinmedizin drin ist, wo Allgemeinmedizin draufsteht.

Dass die Kopfteile, also Gebietsdefinitionen und Weiterbildungszeiten, nach sieben Jahren Diskussion beim diesjährigen Ärztetag endlich verabschiedet wurden, ist wiederum einem Antrag von Dr. Quitterer zu verdanken, den er zusammen mit einer
großen Zahl der Bayerischen Delegierten stellte.

Wie schon im Vorjahr organisierte der Deutsche Hausärzteverband regelmäßige Mittagsbesprechungen, in denen unter Leitung des Bundesvorsitzenden Ulrich Weigeldt und des Geschäftsführers Robert Festersen wichtige Themen ausführlich erörtert und die An-
träge abgestimmt wurden. Die Mittagsbesprechungen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Hausärzte wieder geschlossen am 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg auftraten und so ihre Interessen erfolgreich vertreten konnten. 

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