HzV-Verträge

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Seit dem 01.07.2012 können Sie flächendeckend Versicherte fast aller gesetzlichen Krankenkassen in Bayern im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung versorgen. Entsprechende Versicherteneinschreibeunterlagen (Versicherteneinschreibebelege und Patienteninformationen) sind Ihnen bereits mit den aktuellen Starterpaketen zugegangen.

Ein Kurzfilm, den Sie hier sehen können, fasst die Vorteile zusammen.

Auch nach Jahren erfolgreicher Hausarztzentrierter Versorgung (HzV) halten sich Vorstellungen über diese Versorgungsform, die mit der Realität wenig zu tun haben und eher ins Reich der Mythen und Legenden gehören. Ab sofort räumen wir mit Vorurteilen auf und stellen sukzessive die häufigsten „HzV-Mythen“ auf den Prüfstand:

 

1. "Die Patienten haben keinen Anreiz, sich in die HzV einzuschreiben"

Mythos Nr. 1: „Die Patienten haben keinen Anreiz, sich in die HzV einzuschreiben"

Nach wie vor gilt: Die Beziehung zwischen Hausarzt und Patient ist etwas ganz Besonderes – rund 90 Prozent der Patienten suchen bei Beschwerden als erstes ihren Hausarzt auf. Die HzV-Verträge bieten Ihren Patientinnen und Patienten eine bessere Versorgungsqualität und geben Ihnen und Ihrem Praxisteam mehr Planungssicherheit. 

Deswegen ist die Hausarztzentrierte Versorgung in Bayern für Hausärzte und Patienten mehr als eine Alternative. Sie erlaubt den Hausärzten, für ihre Patienten ein Mehr an Versorgung anzubieten, und dies bei wirtschaftlicher Planungssicherheit für die Praxen.

Dr. AbbushiZum Vergrößern bitte klicken.

Dr. Oliver Abbushi, Bezirksvorsitzender München im Bayerischen Hausärzteverband: „Erstens gibt es in den verschiedenen HzV-Verträgen medizinische Leistungen für Patienten, die im KV-System nicht angeboten werden. Viele versorgungsrelevante Leistungen wie zum Beispiel Hausbesuche und Gespräche werden in der HzV besser bezahlt und kommen so direkt dem Patienten zu gute. Zweitens werden an Ärzte, die an der HzV teilnehmen, höhere Qualitätsanforderungen gestellt. Kurz um, Hausarztverträge sind gut für den Hausarzt und die Patienten.“

2. "Die HzV-Verträge sind finanziell nicht wirklich attraktiv…"

Mythos Nr. 2: „Die HzV-Verträge sind finanziell nicht wirklich attraktiv…“

In der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) gibt es ein klar kalkulierbares Honorar in Euro und Cent, das nach wie vor rund 20 Prozent höher liegt als die KV-Vergütung. Die Vergütung erfolgt grundsätzlich ohne Fallzahlbegrenzungen. Daher können insbesondere auch große Vollversorgerpraxen profitieren.

In einer Praxis mit rund 2.000 Patienten kann eine HzV-Teilnahme daher jährlich rund 50.000 bis 70.000 Euro mehr Honorar im Vergleich zur KV bedeuten. Das ist in vielen Fällen zwingend notwendig, um die Überlebensfähigkeit der Praxen zu sichern und kurz- bis mittelfristig die Basis für bessere Arbeitsbedingungen und/oder eine erfolgreiche Praxisnachfolgeregelung (Stichwort: Hausärztlicher Nachwuchs) zu schaffen. Im Fokus steht dabei der Erhalt der qualitativ hochstehenden wohnortnahen hausärztlichen Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten. Ein immer komplexeres und kostenintensiveres Gesundheitssystem braucht unabdingbar die primärärztliche Steuerung durch eine/n Hausarzt/in. Die HzV ist das einzige reale Modell in Deutschland, das versucht dieses Primat umzusetzen, und auch der einzige Weg, um langfristig ein Primärarztsystem zu erreichen.

DrB ttner1 klein 2013Zum Vergrößern bitte klicken.

Dr. Jürgen Büttner, HzV-Beauftragter des Bayerischen Hausärzteverbandes: „Die einzelne Hausärztin/der einzelne Hausarzt nimmt an den von seinem Berufsverband, dem Bayerischen Hausärzteverband, mit den Krankenkassen in Bayern verhandelten Verträgen freiwillig teil. Eine Kündigung zu den in den HzV-Verträge festgelegten Regelungen ist jederzeit möglich. Die HzV-Verträge werden von Hausärzten, die nach wie vor in eigener Praxis tätig sind und damit den hausärztlichen Versorgungsalltag aus der Praxis sehr gut kennen, zielgerichtet verhandelt. Hausärzte verhandeln für Hausärzte auf Augenhöhe mit den Krankenkassen! Nutzen Sie die Chance und nehmen Sie an der HzV teil. Stärken Sie Ihre Berufsgruppe und gestalten Sie mit Ihrem Berufsverband hausärztliche Versorgung in Bayern!"

 

3. „Die Abrechnung der HzV-Verträge ist kompliziert“

Margit BüttnerZum Vergrößern bitte klicken.

Mythos Nr. 3: „Die Abrechnung der HzV-Verträge ist kompliziert“

Margit Büttner, Diplom-Betriebswirtin und VERAH: „Mit einer Systematik von wenigen Pauschalen und Zuschlägen wird der allgemeine hausärztliche Versorgungsauftrag mit deutlich höherer Vergütung als im KV-System abgebildet. Ergänzt durch automatisch der Abrechnung zugesetzten Strukturpauschalen in einer Reihe von Verträgen sowie einigen wenigen qualifikationsgebundenen Einzelleistungen, die aufgrund anderer Kalkulationsgrundlagen höher vergütet werden als im EBM, können bereits zirka 90 Prozent des HzV-Honorars erzielt werden. Die wesentlich komplexere EBM-Abrechnung führt mit mehr einzeln abzurechnenden Leistungspositionen zu einem durchschnittlich um 20 Prozent niedrigerem Honorar.“

4. „Ein HzV-Vertreter ist nur schwer zu finden“

Mythos Nr. 4: "Ein HzV-Vertreter ist nur schwer zu finden"

Grundsätzlich kann jeder HzV-Hausarzt einen anderen HzV-Hausarzt vertreten. Voraussetzung ist die Teilnahme am jeweils gleichen HzV-Vertrag. Die HzV-Versicherten werden durch ihren HzV-Betreuarzt über die ihn vertretenden Hausärzte informiert. Die Aufgabe des HzV-Betreuarztes besteht darin, dem Patienten einen HzV-Arzt zu benennen (z.B. durch einen Aushang in der Praxis oder entsprechende Bandansage).

Regina HombachZum Vergrößern bitte klicken.

Es obliegt nicht der Kontrolle durch den HzV-Betreuarzt, ob sein Patient diesen benannten HzV-Vertreterarzt auch tatsächlich aufsucht. Um einen HzV-Vertreterarzt in Ihrer Umgebung zu finden, hilft die Homepage www.hausarzt-suche.de. Auf dieser Seite sind tagesaktuell alle bayerischen HzV-Teilnehmer hinterlegt, sodass die Suche nach einem geeigneten Vertreter mit einem Klick erledigt werden kann.

Regina Hombach, Referentin für HzV-Schulungen: „Die Benennung von HzV-Vertreterärzten ist dank der Internetseite www.hausarzt-suche.de kein Problem – hier kann man schnell und einfach je HzV-Vertrag eine geeignete HzV-Vertretungspraxis finden. So ist die Vertretersuche unkompliziert durchführbar und man kann unbeschwert in den Urlaub starten“.

5. „Die Erstellung der HzV Abrechnungs-CDs ist aufwendig“

Mythos Nr. 5: "Die Erstellung der HzV Abrechnungs-CDs ist aufwendig"

Die Erstellung Ihrer HzV-Quartalsabrechnung erfolgt am Quartalsende. Sie führen für jeden Ihrer HzV-Verträge eine Abrechnung durch und können dann die HzV-Abrechnungen auf eine CD brennen (Sammelabrechnung). Es ist nicht notwendig, für jeden HzV-Vertrag eine eigene Abrechnungs-CD zu erstellen.

Dr. MetzmacherZum Vergrößern bitte klicken.

Durch die Weiterentwicklung der HzV-Verträge haben wir jedoch eine moderne und sichere Abrechnungsabwicklung etablieren können: Der HZV Online Key bietet Ihnen seit dem ersten Halbjahr 2014 einen einfachen, sicheren und effizienten Weg zur Erstellung Ihrer HzV-Quartalsabrechnung. Damit entfällt das oft kritisierte Erstellen und Brennen von Abrechnungs-CDs. Auch der zweite große Kritikpunkt konnte im Zuge der Einführung des HZV Online Keys erfolgreich beseitigt werden: Die Unsicherheit, ob die Abrechnungs-CDs im Rechenzentrum eingegangen sind und welche Abrechnungsdaten im Abrechnungslauf verarbeitet werden können, besteht damit nicht mehr. Wenn Sie Ihre Abrechnungsdaten mittels HZV Online Key an das Rechenzentrum übermitteln, erfolgt eine sofortige Überprüfung der eingereichten Abrechnungsdaten. Somit erhalten Sie eine unverzügliche Rückmeldung zum Eingang Ihrer Abrechnungsdaten unter Angabe der Anzahl der abgerechneten einzelnen Gebührenordnungspositionen.

Dr. Marc Metzmacher, Hausarzt aus Gunzenhausen: „Die Erstellung der HzV Abrechnung ist insgesamt eher einfacher als die der KV Abrechnung, es ist nur für jeden Vertrag ein eigener Abrechnungslauf erforderlich. Da aber die Fehlerliste dudurch kürzer ist, hat man eben auch kleinere Aufgaben abzuarbeiten. Die Erstellung der Abrechnungs-CD erfolgt danach in einem Rutsch. Und dieser letzte Schritt entfällt bei der Online-Abrechnung ganz - man bekommt sogar unmittelbar am Ende der Abrechnung des jeweiligen HzV Vertrags eine Eingangsbestätigung mit der Auflistung der abgerechneten Leistungsziffern - ohne Postversand."

6. „Die hohen Softwarekosten machen eine HzV-Teilnahme unattraktiv“

Mythos Nr. 6: „Die hohen Softwarekosten machen eine HzV-Teilnahme unattraktiv“

Um an den HzV-Verträgen teilnehmen zu können, benötigen Sie je HzV-Vertrag das dazugehörige Software-Modul. Dieses Modul ist notwendig, um die Patienten zu verwalten sowie die HzV-Abrechnung zu erstellen.

Dr. Jürgen SchottZum Vergrößern bitte klicken.

Die Kosten für die Module sind je nach Anbieter unterschiedlich. Jedoch werden zahlreiche HzV-Flatrates angeboten, die ein attraktives Gesamtpaket für alle HzV-Verträge beinhalten.
Eine aktuelle Übersicht der Softwarekosten finden Sie hier auf der Homepage des Deutschen Hausärzteverbandes.

Dr. Jürgen Schott, stellvertretender Bezirksvorsitzender Unterfranken im Bayerischen Hausärzteverband: „Die Kosten für die Softwaremodule sind meist gering und werden durch die höheren HzV-Erlöse, die durch bereits wenig eingeschriebene Patienten erwirtschaftet werden, gedeckt. Es lohnt sich auf jeden Fall, den eigenen Software-Anbieter auf HzV-Flatrates anzusprechen“.

7. „Die VERAH® ist überflüssig“

Mythos Nr. 7: „Die VERAH® ist überflüssig“

Die zu bewältigenden Aufgaben in einer Hausarztpraxis werden immer mehr. Der demographische Wandel sorgt für ein immer älteres und betreuungsintensives Patientengut, auch die Anzahl chronisch kranker Patienten steigt an. Die Hausarztpraxis wird zunehmend als zentraler Ort der medizinischen Versorgung gefordert. Umso mehr gewinnen Unterstützungsleistungen von hochqualifizierten Medizinischen Fachangestellten an Bedeutung, da der Hausarzt hierdurch entlastet wird.

Als VERAH® ist man den Anforderungen einer modernen Hausarztpraxis gewachsen und kann zur Entlastung der Hausärzte durch Übernahme bestimmter Aufgaben beitragen. Die Besonderheit dieser Qualifikation wird in der Hausarztzentrierten Versorgung hervorgehoben. Im Fokus steht die individuelle Betreuung der HzV-Patienten.

Die Unterstützung durch die VERAH® bei der Sicherstellung einer umfassenden Patientenbetreuung kann im Rahmen der HzV-Verträge abgerechnet werden (Stand: 23.02.2016):

AOK BKK EK TK LKK Bosch BKK IKK classic

Bestandteil
der
kontaktun-
abhängigen
Pauschale P1


VERAH-Besuche

17,00 €

(3x / Quartal)

VERAH-
Besuche

15,00 €

(3x / Quartal)

5,00 €

Zuschlag /
Quartal auf P3
(Chroniker-
pauschale)

5,00 €

Zuschlag /
Quartal auf P3
(Chroniker-
pauschale)

5,00 €

Zuschlag /
Quartal auf P3
(Chroniker-
pauschale)

25,00€

Zuschlag in

Fällen der
Patienten-
begleitung

 

5,00 €

Zuschlag /
Quartal auf P3
(Chroniker-
pauschale)


2015 06 10 Hiebl Michael
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Eine weitere Entwicklung stellt das VERAH®mobil dar - ausführliche Informationen finden Sie hier.

Michael Hiebl, HzV-Referent: „Die VERAH® ist mittlerweile eine nicht mehr weg zu denkende Säule in der Versorgung von Hausarztpatienten: sie trägt zur Entlastung der Hausärzte bei und ist eine tragende Säule in Verwaltungsaufgaben und Patienten-Case-Management sowie bei der Administration einer Hausarztpraxis. Ohne das Know-How der VERAH® im Verordnungswesen und in der "Pflegeversicherungswelt" wären manche Patienten weitaus schlechter versorgt“.

8. „Funktioniert der HzV-Vertrag nicht, steht der Arzt vor dem Nichts“

Mythos Nr. 8: „Funktioniert der HzV-Vertrag nicht, steht der Arzt vor dem Nichts“

Die Teilnahme an der Hausarztzentrierten Versorgung ist für Sie und Ihre Patienten grundsätzlich freiwillig, das heißt, wenn Sie mit der Entwicklung des HzV-Vertrages unzufrieden sind, können Sie gemäß der vertraglichen Kündigungsfrist Ihre HzV-Teilnahme beenden. Wenn Ihre HzV-Teilnahme beendet ist, werden die eingeschriebenen HzV-Patienten informiert und können dann wieder über die Regelversorgung abgerechnet werden.

DrPfeiffer1 klein 2013Zum Vergrößern bitte klicken.

Dr. Christian Pfeiffer, Bezirksvorsitzender Unterfranken: „Im Gegensatz zum KV-System besteht bei der HzV jederzeit die Möglichkeit, die Teilnahme zu beenden und im Anschluss wieder über die KV zu behandeln und abzurechnen.

Mir stellt sich allerdings die Frage, warum wir das tun sollten. Warum sollte ein HzV-Vertrag nicht funktionieren?
Alle Verträge haben eine Mindestlaufzeit und viele der Verträge enthalten Anschluss-Regelungen. Die Zahlungen erfolgen normalerweise auch pünktlich und zeitiger als die KV-Abrechnungen.

Ein ganz entscheidender Punkt ist doch aber, dass das Honorar in der HzV sicher ist und auch in voller Höhe ausgezahlt wird. Die KV-Gelder unterliegen großen Unsicherheiten. Das sehen wir gerade jetzt, nachdem durch das verabschiedete Krankenhausstrukturgesetz ein enormer Griff der Krankenhäuser in unseren ambulanten Honorartopf ermöglicht wird, der zu einer spürbaren Verschlechterung der ärztlichen Honorare führen könnte.

In die HzV-Vergütung kann uns niemand hineinlangen. Ich würde die These also eher so umformulieren: "Funktioniert das KV-System nicht, steht der Arzt vor dem nichts, wenn er kein HzV-Standbein hat"

9. „Der organisatorische Aufwand in der HzV ist groß “

Mythos Nr. 9: „Der organisatorische Aufwand in der HzV ist groß“

Kinzinger kZum Vergrößern bitte klicken.

Die Hausarztzentrierte Versorgung stellt für Sie und Ihre Patienten eine attraktive Versorgungsalternative und damit ein weiteres wirtschaftliches Standbein neben EBM, GöÄ etc. dar. Wenn Sie sich für eine Teilnahme an den HzV-Verträgen entscheiden, führen Sie in Ihrer Praxis eine zweite Abrechnungsmöglichkeit hausärztlicher Leistungen ein. Bei Einstieg in die HzV-Verträge ist zunächst ein erster organisatorischer Aufwand zu verzeichnen: Ihre Einschreibung mittels Teilnahmeerklärung in den jeweiligen HzV-Vertag sowie die nachgelagerte Information und Einschreibung Ihrer Patienten. Im zweiten Schritt erhalten Sie vor Quartalsbeginn die „Patiententeilnahmeliste“, die Ihnen die jeweils eingeschriebenen HzV-Patienten mitteilt. Sind die Patienten in Ihrer HzV-Abrechnungssoftware hinterlegt, erfolgt die Abrechnung über die HzV. Im weiteren Verlauf der HzV-Vertragsteilnahme ergibt sich im Vergleich zur Regelversorgung kein größerer Verwaltungsaufwand – im Gegenteil, denn das Ziel der HzV ist die Schaffung einer attraktiven Versorgungsstruktur mit schlanken organisatorischen Prozessen.

Dr. Klaus Kinzinger, stellvertretender Bezirksvorsitzender Oberfranken: „Der organisatorische Aufwand ist sicher etwas höher gegenüber der ausschließlichen Patientenbehandlung im EBM. Aber der Aufwand lohnt sich! Seit ich die Mehrzahl meiner Patienten in die HZV eingeschrieben habe, kann ich ausschließlich mit meiner hausärztlichen Tätigkeit wieder ein angemessenes Honorar erzielen! Dabei muss ich weder auf Masse und am Fließband arbeiten, noch exzessiv individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) generieren, noch andere Einkommensquellen wie Arbeitsmedizin etablieren!“

10. „Die Weiterentwicklung der HzV in Bayern ist nicht erfolgt“

Mythos Nr. 10: „Die Weiterentwicklung der HzV in Bayern ist nicht erfolgt“

Der Bayerische Hausärzteverband setzt sich seit Jahren für die Etablierung und Weiterentwicklung der Hausarztzentrierten Versorgung ein. Ein wichtiger Meilenstein konnte bereits erreicht werden: Durch die Abschaffung des Absatzes 5a des § 73b SGB V ist die sog. Refinanzierungsklausel entfallen. Zusätzlich ist die Sicherung und Förderung der Hausarztzentrierten Versorgung auf Bundesebene verankert worden – kurz um: Die Zukunft der Hausarztzentrierten Versorgung in Bayern ist gesichert. Nutzen wir diese Chance! Das Ziel des Bayerischen Hausärzteverbandes bleibt trotz dieser Erfolge weiterhin die Etablierung und Sicherung der eigenständigen hausärztlichen Vertrags- und Tarifautonomie. Die Hausarztzentrierte Versorgung in Bayern muss mittels flächendeckender Vollversorgungsverträge als unverzichtbares zweites Standbein allen Hausärzten auf freiwilliger Basis langfristig erhalten bleiben.

Dr. Geis März 2016Zum Vergrößern bitte klicken.

Dr. Dieter Geis: „Als Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes liegt mir die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Hausarztzentrierten Versorgung in Bayern am Herzen. Durch die Erarbeitung von möglichst einheitlichen Vertragsinhalten und Abrechnungsstrukturen haben wir die HzV zu einer echten Alternative zur Regelversorgung etabliert. Um diese Alternative auch in Zukunft zu sichern, versuchen wir die aktuellen Entwicklungen im bayerischen Gesundheitswesen auch in der HzV zu berücksichtigen – die Entwicklung innovativer und an den Patientenbedürfnissen ausgerichteten Versorgungsleistungen steht hierbei im Mittelpunkt unseres Handelns“.

Kontakt

HzV: Vertragsinhalte

Tel 089 1273927-30 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HzV: Abrechnung

Tel 02203 57561111 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fortbildungsveranstaltungen

Tel 089 1273927-50 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verbandsmitgliedschaft

Tel 089 1273927-10 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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