"Ich würde jedem Medizinstudenten empfehlen, seine Hausarztfamulatur im ländlichen Raum zu absolvieren"

Famulatur Johannes Wischmann2"Die Versorgung der Patienten ist oft umfassender und ganzheitlicher, zudem sieht man als Student ein größeres Spektrum an Krankheitsbildern, da der Weg zum Spezialisten oft weit ist". Joannes Wischmann ist für seine Hausarztfamulatur von München auf's Land gezogen und hat hier eine ganz besondere Art der Ausbildung kennen lernen dürfen. Unterstützt durch das gemeinsame Famulaturförderprojket der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, lernte er in der Hausarztpraxis von Dr. Anton Wartner in Arnstorf wie anspruchsvoll die Arbeit als Hausarzt ist und erklärt in seinem Famulaturbericht, was seine Betreuung so einizgartig gemacht hat:

"Hausärzte nehmen sich Zeit für ihre Patienten, egal ob es um Krebs oder um einen grippalen Infekt geht"

Famulantin Pia WallravenPia Wallraven studiert im 9. Semester Medizin und hat ihre erste Famulatur in der Hausarztpraxis von Dr. Lisa Kuchler und Peter Utzat in Stallwang (Landkreis Straubing-Bogen) absolviert. Unterstützt wurde sie dabei über das gemeinsame Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse (TK). „Diese Förderung ist für mich wichtig, da ich für die vier Wochen mein Zimmer in München nicht aufgeben kann und sonst doppelte Wohnkosten gehabt hätte", erzählt sie.

Hausarztfamulatur auf dem Land: „Ich habe einen umfassenden Einblick in die Hausarztmedizin gewonnen"

Laura Zacher Klein"Für die Hausarztfamulatur habe ich mich bewusst für eine ländliche Praxis entschieden, da ich in der Stadt bereits einige Erfahrungen gesammelt habe und nun einmal etwas anderes kennenlernen wollte. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass besonders auf dem Land der Hausarzt noch als zentraler Ansprechpartner in vielen Fragen fungiert und diesen Aspekt der Allgemeinmedizin wollte ich so einmal selbst erleben", berichtet Laura Zacher von ihrer Hausarztfamultaur. Durch die Unterstützung der Stiftung  Bayerischer Hausärzteverband in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse erlebte die Studentin in der Praxis von Dr. Sebastian Forstner in Lenggries was es heißt Landarzt zu sein:

Famulatur in der Hausarztpraxis: „Ich möchte auf jeden Fall Landarzt werden“

Famulant„Ich habe gegoogelt und dann eine Reportage über eine Famulantin bei Dr. Rosenberger gelesen“, erzählt Daniel Lang, wie es ihn für einen Monat nach Breitenberg in den Bayerischen Wald verschlagen hat. Auch diese Famulatur wurde gefördert von der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse. Seit 2015 erhalten jeweils 20 Studierende pro Jahr bis zu 500 Euro für Unterbringungs- und Reisekosten, um praktische Erfahrungen in einer Landarztpraxis sammeln zu können.

Hausarztfamulatur auf dem Land "...hat mir den Beruf des Hausarztes definitiv näher gebracht, als ich gedacht hätte"

Stini webFür ihre Hausarztfamulatur kam Laura Sophia Stini, die im 6. Semester Medizin an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken studiert, in ihre niederbayerische Heimat zurück. Unterstützt von einem gemeinsamen Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, verbrachte sie vier Wochen in der Gemeinschaftspraxis von Dr. Klaus Schneider in Hohenthann:

Abwechslungsreiche Arbeit, tolle Betreuung, herzliche Patienten und eine schöne Gegend: „Famulatur auf dem Land kann ich besten Gewissens empfehlen!“

Hausärztemangel auf dem Land - ein bundesweites Diskusionsthema unter Ärzten und Politikern. Für Vitoria Haupert ein Grund sich selbst ein Bild von der Versogrungslage zu machen. Unterstützt von einem gemeinsamen Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, verbrachte sie ihre Hausarztfamulatur in der Praxis Birgit und Harri Marquardt in Oy-Mittelberg und wurde überrascht: „Abschließend kann ich jedem besten Gewissens empfehlen, sich für eine Famulatur auf dem Land zu entscheiden."

„Eine durchwegs gelungene Famulatur"

Manuel Raab Famulatur PorträtManuel Raab studiert im 6. Semester Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Zur Famulatur zog es ihn zurück auf’s Land in seine Heimatregion: Unterstützt durch das gemeinsame Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Bayern, lernte er die hausärztliche Versorgung in der Praxis Dr. med. Felix Groß - Christina Heyke in Murnau kennen. Sein Fazit: „Eine durchwegs gelungene Famulatur bei einem begnadeten Internisten mit tollem Team, dessen Begeisterung auf einen überspringt.“

Praktische Erfahrung in der Hausarztpraxis überzeugt Medizinstudierende

Thomas Geyer

„Er packt mit an, er geht gut mit Menschen um, und er kann was“, lobt Dr. Thomas Sauer seinen Famulanten Thomas Geyer. Die Famulatur wird gefördert von der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse und zeigt, dass praktische Erfahrungen überzeugend auf Medizinstudierende wirken: "Sie zeigt mir, dass die Allgemeinmedizin auch sehr spannend ist“, findet Thomas Geyer, der sich eigentlich schon für die Orthopädie entschieden hatte.