Famulatur in der Landarztpraxis: „ Trotz eines vollen Wartezimmers hatte jeder ein offenes Ohr"

1Medizinstudentin Lisa Kremser wollte das breite Spektrum der Allgemeinmedizin verbunden mit dem engen Kontakt zu den Patienten in einer Landarztpraxis kennenlernen und verbrachte vier Wochen in der Gemeinschaftspraxis Effeltrich in Oberfranken. Ihr Fazit: es war eine lehrreiche Zeit, aus der ich viel mitgenommen habe. Die Arbeit hat mir stets Spaß gemacht und besonders gut gefallen hat mir das breite Spektrum an Patienten und Krankheitsbildern. Eine Famulatur in einer Landarztpraxis würde ich jederzeit weiterempfehlen!

Famulatur in einer ländlichen Hausarztpraxis: „Viel Verantwortung und herzlich aufgenommen"

Nach fünf Semestern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) absolvierte Medizinstudent Tim-Benedikt Beyer seine erste Famulatur und entschied sich für die Hausarztpraxis der Drs. Peter und Ingrid Löw im Städtchen Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Dafür nutzte er das Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Bayern. Sein Fazit: Empfehlenswert. „Ich durfte selbst sehr viel Verantwortung unternehmen und fühlte mich jederzeit herzlich aufgenommen“.

Famulatur in der Landarztpraxis: „Work-Life-Balance – das gibt es nur hier!“

1Medizinstudentin Marie Jung interessiert sich für Notfallmedizin und will sich zukünftig in der Bergwacht engagieren – die Hausarztfamulatur bei Dr. Sebastian Forstner, Allgemein- und Notfallmediziner in Lenggries, kam also wie gerufen: „Ich habe in diesen Wochen sehr viel gelernt“, berichte Sie nach ihrer Famulatur. Ein besonderes Extra war für sie das Leben auf dem Land mit der Nähe zur Natur: Der Satz „Work-Life-Balance – das gibt es nur hier!“ beschreibt für Marie Jung treffend, warum es sich im Isartal am besten lebt..

Famulatur in der Landarztpraxis: "Ich hatte eine wirklich schöne und lehrreiche Zeit"

Katharina BertiMit der Unterstützung des gemeinsamen Famulaturförderprojkets der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, verbrachte Katharina Berti ihre Hausarztfamulatur im idyllischen Reit im Winkl, direkt an der Österreichischen Grenze. Im Ärztehaus Reit im Winkl bei Drs. Thomas Behr und Matthias Schinkel durfte die sie „von Anfang an bei allem mithelfen, was anfiel“, schreibt sie in ihrem Bericht. Überzeugt hat sie dabei "das breite Spektrum an Patienten und Krankheitsbildern". 

"Ich würde jedem Medizinstudenten empfehlen, seine Hausarztfamulatur im ländlichen Raum zu absolvieren"

Famulatur Johannes Wischmann2"Die Versorgung der Patienten ist oft umfassender und ganzheitlicher, zudem sieht man als Student ein größeres Spektrum an Krankheitsbildern, da der Weg zum Spezialisten oft weit ist". Joannes Wischmann ist für seine Hausarztfamulatur von München auf's Land gezogen und hat hier eine ganz besondere Art der Ausbildung kennen lernen dürfen. Unterstützt durch das gemeinsame Famulaturförderprojket der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse, lernte er in der Hausarztpraxis von Dr. Anton Wartner in Arnstorf wie anspruchsvoll die Arbeit als Hausarzt ist und erklärt in seinem Famulaturbericht, was seine Betreuung so einizgartig gemacht hat:

"Hausärzte nehmen sich Zeit für ihre Patienten, egal ob es um Krebs oder um einen grippalen Infekt geht"

Famulantin Pia WallravenPia Wallraven studiert im 9. Semester Medizin und hat ihre erste Famulatur in der Hausarztpraxis von Dr. Lisa Kuchler und Peter Utzat in Stallwang (Landkreis Straubing-Bogen) absolviert. Unterstützt wurde sie dabei über das gemeinsame Famulaturförderprojekt der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und der Techniker Krankenkasse (TK). „Diese Förderung ist für mich wichtig, da ich für die vier Wochen mein Zimmer in München nicht aufgeben kann und sonst doppelte Wohnkosten gehabt hätte", erzählt sie.

Hausarztfamulatur auf dem Land: „Ich habe einen umfassenden Einblick in die Hausarztmedizin gewonnen"

Laura Zacher Klein"Für die Hausarztfamulatur habe ich mich bewusst für eine ländliche Praxis entschieden, da ich in der Stadt bereits einige Erfahrungen gesammelt habe und nun einmal etwas anderes kennenlernen wollte. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass besonders auf dem Land der Hausarzt noch als zentraler Ansprechpartner in vielen Fragen fungiert und diesen Aspekt der Allgemeinmedizin wollte ich so einmal selbst erleben", berichtet Laura Zacher von ihrer Hausarztfamultaur. Durch die Unterstützung der Stiftung  Bayerischer Hausärzteverband in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse erlebte die Studentin in der Praxis von Dr. Sebastian Forstner in Lenggries was es heißt Landarzt zu sein: