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Minister Bernd Sibler auf Praxisvisite bei Dr. Stefan Putz

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (hi. li.) mit Dr. Jakob Berger (re) und Dr. Stefan Putz.
Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (hi. li.)
mit Dr. Jakob Berger (re) und Dr. Stefan Putz.

„Ich fühle mich bestärkt, dass wir uns weiter für die Hausärzte einsetzen müssen“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler nach dem Besuch der Hausarztpraxis von Dr. Stefan Putz in Iggensbach im Landkreis Deggendorf. Im Rahmen des Tages der Hausarztmedizin hatte sich der CSU-Politiker vor Ort über den aktuellen Stand der medizinischen Versorgung informiert. Bei dem Gespräch dabei war auch Dr. Jakob Berger, der Vorsitzende der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und Bezirksvorsitzende Schwaben des Bayerischen Hausärzteverbandes.

Wie dramatisch die Situation vor Ort ist, zeigen die Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Demnach verfügt der Planungsbereich Hengersberg, zudem Iggensbach gehört, nur über einen Versorgungsgrad von 88,7 Prozent, hat also deutlich zu wenige Hausärzte. Und: Fast jeder zweite Hausarzt (43,8 Prozent) ist bereits über 60 Jahre alt und wird in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen.

Die beiden Fachärzte für Allgemeinmedizin unterstrichen deshalb in dem Gespräch mit dem Minister, wie wichtig die gesetzliche Verankerung der Hausarztverträge ist und welche weiteren Maßnahmen notwendig seien, um die Versorgung in Stadt und Land nachhaltig sicherzustellen. „Wir brauchen mehr Medizinstudienplätze und wir brauchen an jeder Universität einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin, damit die Studierenden frühzeitig erleben, wie wichtig, aber auch anspruchsvoll und erfüllend die Allgemeinmedizin ist“, so Dr. Berger und Dr. Putz.
2019 07 23 Praxisbesuch Jürgen Mistol Dr. Semmler
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Minister Sibler erklärte, dass die Staatsregierung bereits eine Reihe von Maßnahmen für mehr Medizinernachwuchs umsetze. Neben der Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Augsburg mit 1500 Studienplätzen und dem Medizincampus Oberfranken mit 600 Studienplätzen im Endausbau komme jetzt auch noch die Landarztquote hinzu, die Bewerber bei der Studienplatzvergabe bevorzugt, die sich verpflichten, für mindestens zehn Jahre als Hausarzt in ländlichen Regionen tätig zu sein. „Es ist eine klare Aussage der bayerischen Politik, dass wir mit dieser Studienplatz-Quote von bis zu 5,8 Prozent mehr Landärzte haben wollen.“ Die Existenz von Hausärzten sei für die Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Indikator, dass ihre Region nicht abgehängt sei, so Sibler. Der Minister: „Deshalb stehen die Hausärztinnen und Hausärzte bei mir immer ganz weit vorne.“

 

 

 

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