Positive Signale vom Runden Tisch „Ärztenachwuchs in Bayern“

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Dr. Markus Beier März 2016Zum Vergrößern bitte klicken.

Am Montag vergangene Woche (27.05.2019) tagte der Runden Tisch "Ärztenachwuchs in Bayern" in München, an dem mit Dr. Markus Beier und Dr. Beate Reinhardt auch zwei Vertreter des geschäftsführenden Vorstands des Bayerischen Hausärzteverbandes teilnahmen. „Seitens des Bayerischen Gesundheitsministeriums für Gesundheit und Pflege wurden die unterschiedlichen Maßnahmen zur Nachwuchsförderung vorgestellt, an denen die Bayerische Staatsregierung auch in diesem und im nächsten Jahr festhält“, berichtet Dr. Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes. „Als Bayerischer Hausärzteverband schätzen wir auch ganz besonders das Bekenntnis der Staatsregierung zum Masterplan Medizinstudium 2020 und dessen zügiger Umsetzung“, so Dr. Beier. „Hier kann Ministerin Melanie Huml auf unsere Unterstützung zählen.“

Dr. Beier wies auch auf Projekte zur Nachwuchsförderung des Bayerischen Hausärzteverbandes über die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband hin.

Dr. Beate Reinhardt 2016Zum Vergrößern bitte klicken.

Dr. Beate Reinhardt, Schriftführerin des Bayerischen Hausärzteverbandes, freute besonders die Ankündigung aus dem Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium, das Projekt „Beste Landpartie“ (BeLa) ausweiten zu wollen, mit dem Medizinstudierende frühzeitig und über das Studium hinaus langfristig für eine ländliche Region begeistert werden sollen. „Das ist ein tolles Projekt“, so die Einschätzung von Dr. Reinhardt, die sich als Mentorin im zum Sommersemester 2019 angelaufenen „BeLa Nord“ engagiert. „Es setzt Anreize, Blockpratika, Famulaturen und das Praktische Jahr in einer der geförderten Regionen zu verbringen und so Wurzeln dort zu schlagen“, erläutert sie. „Schnittstellen zur Weiterbildung durch die Anbindung an das Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern, das KWAB, und an die Weiterbildungsverbünde vor Ort ebnen den Weg in die Allgemeinmedizin, und inhaltliche Extras in der Ausbildung wie beispielsweise Seminare zur Kommunikation oder Betriebswirtschaft einer Praxis und eine stärkere Betonung der Allgemeinmedizin im Studium tragen zur Kompetenzbildung bei. Das Mentoring durch Hausärzte schließlich fördert die hausärztlichen Identitätsbildung“, ist Dr. Reinhardt überzeugt.


Im Runden Tisch "Ärztenachwuchs in Bayern" sieht Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml nach wie vor eine wichtige Einrichtung: "Mein Ziel ist es, noch mehr junge Menschen für den Arztberuf und eine Tätigkeit auf dem Land zu begeistern. Hierfür brauchen wir weiterhin starke Partner. Im Rahmen des Runden Tisches führen wir einen intensiven Dialog mit allen wichtigen Akteuren des bayerischen Gesundheitswesens, welche Maßnahmen geeignet sind, um noch mehr junge Ärztinnen und Ärzte für die Menschen im Freistaat zu gewinnen", erklärte sie im Nachgang des Treffens Ende Mai in einer Pressemitteilung, die Sie hier finden.