„Arbeitsschutz in Zeiten von COVID-19“ – Stiftung Bayerischer Hausärzteverband weckt Interesse der Betriebe

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A2016 Dr. BeierZum Vergrößern bitte klicken

Zum Tag der Stiftungen hat die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hausärzteverband gestern Abend (07.10.2020) Firmen und Betriebe zur kostenlosen virtuellen betriebsärztlichen Informationsveranstaltung „Arbeitsschutz in Zeiten von COVID-19“ eingeladen. Ziel war es, über fundierte Informationen zu diesem wichtigen Thema das Interesse an der Stiftung und ihren Aktivitäten zu wecken – mit Erfolg: Vertreter von über 20 Firmen wählten sich ein.

Bevor Dr. Jürgen Büttner, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, der nicht nur ein erfahrener Hausarzt, sondern bereits seit 1989 verschiedene Betriebe im mittelfränkischen Roth und Umgebung betriebsmedizinisch betreut, mit seinem Vortrag begann, stellte Diplom-Journalist Torsten Fricke die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband und ihre Projekte kurz vor.

Medizinstudierenden erleben, was es heißt, Hausarzt in einer Landarztpraxis zu sein

Aus erster Hand konnte Fricke, der in die mediale Aufbereitung der Stiftungsprojekte eingebunden ist, über Reaktionen der Medizinstudierenden berichten, die von der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband gefördert wurden. Sei es über geförderte Blockpraktika, Famulaturen oder PJ-Abschnitte in Hausarztpraxen auf dem Land: „Die Medizinstudierenden erleben, was es heißt, Hausarzt in einer Landarztpraxis zu sein“, berichtete er. „90 Prozent derer, die wir treffen, können sich nach den Erfahrungen in ländlichen Hausarztpraxen vorstellen, selbst Hausärztin / Hausarzt zu werden. Ohne die Förderprogramme der Stiftung sähe das anders aus“, ist er sicher und warb bei den Teilnehmern für Unterstützung.

Im Anschluss gab Hausarzt und Betriebsmediziner Dr. Büttner einen umfassenden Überblick dazu, wie Arbeitgeber das Risiko ihrer Mitarbeiter, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, minimieren können, angefangen über technische Maßnahmen wie die sachgerechte Lüftung der Arbeitsräume über organisatorische Maßnahmen wie Anpassungen der Arbeitszeit- und Pausengestaltung bis hin zu personenbezogenen Maßnahmen wie dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Zwei klare Grundsätze stellte er heraus: Wo ein Abstand von 1,5 bis 2 Metzern nicht einzuhalten ist, müsse die Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht sein, und Personen mit Atemwegssymptomen, die nicht ärztlich abgeklärt sind, „haben auf dem Betriebsgelände nichts zu suchen.“

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