ShFK Thementage 2019

 

Strukturierte hausärztliche Fortbildung und Kompetenzerhaltung (ShFK) - 9 CME

Logo FortbildungDer Bayerische Hausärzteverband hat ein spezielles hausärztliches Fortbildungspaket geschnürt. Wir bieten hausarztgeeignete, produktunabhängige und möglichst evidenzbasierte Fortbildungen an und dies zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Bei regelmäßigem Besuch unserer ShFK Thementage sind Sie jederzeit auf dem aktuellen Stand des medizinischen Fortschritts, gleichzeitig erfüllen damit all ihre Fortbildungsverpflichtungen.

Unsere Modernisierung der ShFK-Thementage (Strukturierte hausärztliche Fortbildung und Kompetenzerhaltung) wurde 2018 von unseren Teilnehmern sehr gut angenommen.
Deshalb behalten wir die neue Struktur auch für den ShFK–Thementag 10 – Geriatrie im Herbst 2019 bei.

Folgende Vorteile bieten wir Ihnen:
• Sie profitieren von einer evidenzbasierten und auf die hausärztlichen Belange zugeschnittenen Fortbildung zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis.
• Sie erfüllen mit nur zwei Thementagen pro Jahr und max. vier Pharmako-Qualitätszirkeln (mit DMP – Themen) die Fortbildungspflicht für HzV und KV und ersparen sich somit Zeit.

Mit dem ShFK–Thementag 10 – Geriatrie setzen wir dieses Fortbildungsangebot im Herbst 2019 fort mit der gewohnten Qualität.

Seminarinhalt:

1. Update Geriatrie

Die Fortbildung zum Thema Geriatrie gibt einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens im Fachgebiet. Dabei steht die praktische Anwendbarkeit der Informationen in der hausärztlichen Versorgung an erster Stelle. Ein Überblick über etablierte und innovative Versorgungsmodelle zeigt Möglichkeit und Grenzen der geriatrischen Behandlung auf. Die Kernbotschaften der neuen S1k-Leitlinie zum geriatrischen Assessment werden ebenso darge-stellt wie aktuelle Angebote und Zukunftsstrategien in der Prävention. Bei der Arzneimitteltherapie wird u.a. auf das aktuelle Update der FORTA-Klassifikation eingegangen. Eckpunkte und Entwicklungen werden für Erkrankungen aus folgenden Bereichen dargestellt: Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf-System, Niere u. Elektrolythaushalt, Neuro-Psychiatrie (inkl. Therapieoptionen beim Delir). Die komplexen Themen Schluckstörungen und Behandlung am Lebensende runden die Fortbildung ab.

 

Referenten/-Innen:  

   

CA Dr. J. Trögner, Klinikum St. Marien Amberg; CÄ Dr. K. Tatschner, Reha-Klinik AWO, Würzburg; CA Dr. M. Schwab, Bürgerspital, Würzburg; CA Dr. C. Ullrich, Diakoniewerk Maxvorstadt, München; CA Dr. W. Wüst, HELIOS Klinikum München West; Dr. B. Kieslich, Tutzing; CA PD Dr. C. Grupp, Sozialstiftung Bamberg; CÄ Dr. M. Gerusel-Bleck, Ltd. Ärztin Akutgeriatrie und Alterstrau-matologie Traunstein-Ruhpolding, OÄ Dr. A. Hanslik, Geriatrie-Zentrum; Erlangen;

 

 

2. Update Gerontopsychiatrie

Die Gerontopsychiatrie befasst sich mit den krankhaften altersbezogenen Persönlichkeitsveränderungen. Durch die gestiegene Lebenserwartung sind die gerontopsychiatrischen Themen in der Gesellschaft präsenter denn je. In der Versorgung gerontopsychiatrischer Patienten sind die Hausärzte/-ärztinnen sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen die erste Anlaufstelle. Die Behandlung und der Umgang mit älteren psychisch kranken Patienten stellt einen Teil der Kernkompetenz eines/r Hausarztes/-ärztin dar. Durch die folgenden Themen wird diese Kompetenz aufgefrischt: praxisorientierte pharmakologische Behandlung von Demenzen, deliranten Zuständen, Depressionen, Sucht, Schizophrenie und wahnhaften Störungen im höheren Lebensalter. Des Weiteren werden entsprechende psy-chotherapeutische Ansätze u.a. Trauerarbeit, Psychoedukation sowie Copingstrategien im Alter durch praxisnahe Bei-spiele erläutert.


Referentin: Dr. med. sci. Ljiljana Hastreiter, Bezirksklinikum Mittelfranken - Akutpsychiatrie, Erlangen

 

3. Update Symptomkontrolle bei geriatrischen Palliativpatienten


Mit Hilfe der modernen Medizin und eines stützenden Umfelds können ältere und hochbetagte Patienten oft lange mit guter Lebensqualität die Einschränkungen ihrer Organfunktionen, ihrer Mobilität und ihrer Kognition kompen-sieren. Doch wann ist es Zeit, palliative Aspekte mit einzubeziehen, wie gelingt schließlich der Wechsel von der Altersmedizin zur Palliativmedizin? Die palliative Therapie im Alter hat zum Ziel, im letzten Lebensabschnitt die Würde und die Selbstbestimmung der Menschen zu stärken und Schmerzen, belastende Beschwerden und Ängste in möglichst einfacher und verträglicher Weise zu lindern. Dieser Vortrag richtet den Blick auf das im hausärztlichen Kontext bereits vertraut ganzheitliche Herangehen mit guter Kommunikation und Einbindung der Bezugspersonen sowie auf einfache symptomlindernde Behandlungsmöglichkeiten unter Beachtung der besonderen Pharmakokinetik im Alter.

 

Referenten:

 

OA Dr. H. Joha, u. OA Dr. M. Gehring, KWM Juliusspital, Würzburg;
A. Christian, Ärztl. Leitung des SAPV Palliavita gGmbH Erlangen;
Dr. J. Cuno, SAPV Deggendorf;
Dr. C. Senger, Universitätsklinik Erlangen


Immer samstags von 09:30 Uhr - 15:45 Uhr

 

Hier der aktuelle Zeitplan:

09:00 – 09:30 Uhr             Akkreditierung      
09:30 – 11:00 Uhr Themenblock 1: Update Geriatrie
11:00 – 11:15 Uhr Themenblock 1: Fragen zur Lernerfolgskontrolle
11:15 – 11:30 Uhr kurze Kaffeepause
11:30 – 13:00 Uhr Themenblock 2: Update Gerontopsychiatrie
13:00 – 13:15 Uhr Themenblock 2: Fragen zur Lernerfolgskontrolle
13:15 – 14:00 Uhr Mittagessen
14:00 – 15:30 Uhr Themenblock 3: Update Systemkontrolle bei geriatrischen Palliativpatienten
15:30 – 15:45 Uhr Themenblock 3: Fragen zur Lernerfolgskontrolle

 

 Termine                  Veranstaltungsort                  Kurs-Nr.           
21.09.2019  Erlangen 300
28.09.2019  Straubing 301 - abgesagt mangels Anmeldung
12.10.2019  Würzburg 302
19.10.2019  München 303
09.11.2019  Regensburg 304
16.11.2019  Augsburg 305
23.11.2019  Bayreuth 306
30.11.2019 Rosenheim 307
 

Sie haben auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung über das Arztportal.
Um eine Anfahrtsskizze anzeigen zu lassen, klicken Sie einfach auf den Ortsnamen.
Weitere Informationen zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Die Teilnahmegebühr beträgt:

140,00 € (inkl. 19% MwSt) für Mitglieder des Bayerischen Hausärzteverbandes 
170,00 € (inkl. 19% MwSt) für Nichtmitglieder
Verpflegung und Teilnehmerunterlagen inbegriffen

Die Teilnahmegebühr kann ausschließlich per Lastschrift beglichen werden und wird nach erfolgter Zusage innerhalb von 4 Wochen nach dem Seminar, auch bei Nichtteilnahme am Kurs, ausschließlich über SEPA-Lastschriftmandat eingezogen. Aus organisatorischen Gründen kann nur der gesamte Themenblock gebucht werden. Die Seminarzusage mit allen wichtigen Informationen und einer Anfahrtsskizze erhalten Sie ca. drei Wochen vor der Veranstaltung. Bitte bringen Sie drei Barcodeaufkleber mit, wenn Sie Ihre Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) der HÄVG noch nicht gemeldet haben.