Examensfeier der TUM-Medizinabsolventen: Start in den neuen Lebensabschnitt "gebührend gefeiert"

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TUM 01.2019 Abschlussfoto kZum Vergrößern bitte klicken.

„Erleichtert und überglücklich“ – so haben sich die Medizinabsolventen der echnischen Universität München (TUM) am Abend ihrer Examensfeier am 25. Januar gefühlt. Um diesen besonderen Anlass gebührend feiern zu können, hat der Bayerische Hausärzteverband die Staatsexamensfeier der TUM finanziell unterstützt. Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung und freuen uns über den Bericht über die Feier:

"Mindestens 6 Jahre Studium hat man hinter sich gebracht und dann kamen die lang ersehnten Worte des Prüfungsvorsitz am Ende der mündlichen Prüfung: „Wir beglückwünschen Sie zur bestandenen ärztlichen Prüfung.“ Man war erleichtert, überglücklich und doch erschien einem diese Situation sehr surreal.

Als das Abschlusszeugnis mit der Post ankam, wurde die Tatsache, dass man jetzt Arzt/Ärztin ist, schon deutlich greifbarer. Manch einer war in diesem feierlichen Moment ganz alleine daheim und bei vielen gingen die nächsten Stunden und Tage schnell in den Alltag über. Da war es schön, auf der Examensfeier dem Wechsel in diesen spannenden neuen Lebensabschnitt zusammen mit seinen Mitstreitern und der Familie einen ganzen Abend zu widmen.

Die Festredner, darunter die Studiendekane und Professoren Dr. Peter Henningsen und Dr. Pascal Berberat, sowie die Vizepräsidentin der TUM Prof. Dr. Juliane Winkelmann, hießen uns in Ihren Reihen willkommen und zeigten ehrliche Freude über unser erfolgreiches Bestehen des Studiums. Es wurden aber auch ernstere Töne angeschlagen, die Herausforderungen unseres Berufs in der heutigen Zeit und im Allgemeinen beleuchtet und uns Hilfen zur Bewältigung an die Hand gegeben.

Dr. Wolfgang Rechl vom Präsidium der Bayerischen Landesärztekammer, verwies zudem auf die anstehenden bürokratischen Pflichten. Die Ehre des Festvortrags gebührte Prof. Dr. Antonius Schneider, der uns in seinem altbekannt heiteren Vorlesungsstil unsere Persönlichkeit kategorisieren ließ. Bei aller Vorfreude war auch Wehmut dabei, als im Absolventenbeitrag an die vergangene Zeit gedacht wurde, der mit den sanften Tönen Cordula Grüns ausklang. Überraschend ehrfurchtsvoll war das anschließende Ableisten des Hippokratischen Eides der Genfer Deklaration 2017, der mit Berechtigung in seiner modernen Form als ethischer Kompass dient. Zu guter Letzt durfte man nach den Höhen und Tiefen des Studiums an diesem Abend einfach auf seine Leistung stolz sein. V.a. unsere vier 1,0-Absolventen (Najib Ben Khaled, Johanna Maria Felber, Niklas Severin Graßl und Friederike Martin) hatten wirklich allen Grund dazu.

Und so haben viele in der schönen Isarpost bis in die Morgenstunden gebührend gefeiert. Erst das Sponsoring der vielen Unterstützer, u.a. auch des Bayerischen Hausärzteverbandes, und die freiwilligen Organisatoren haben diesen schönen Abend möglich gemacht. Vielen Dank!"