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„Im Zentrum eines gesteuerten Systems müssen die Hausärztinnen und Hausärzte stehen“

verfasst am 30. Januar 2026
Die Bundesregierung plant die Einführung eines verbindlichen Primärarztsystems – dass Hausärztinnen- und Hausärzte für diese Vision längst eine funktionierende Blaupause haben, konnte der BHÄV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Ritter Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach anhand druckfrischer Studienergebnisse beweisen.

„Aktuelle Evaluationen der Universitäten Heidelberg und Frankfurt belegen, dass die HZV nicht nur ein Vorbild, sondern ein etabliertes System für die hausärztliche Versorgung der Zukunft in Deutschland ist“, erklärte Dr. Wolfgang Ritter bei seinem Besuch bei Bayerns Gesundheitsministerium. Dabei verwies der Vorsitzende des Bayerischen Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes auf die frisch veröffentlichten Ergebnisse einer wissenschaftlichen Bewertung der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) in Baden-Württemberg.

Das aktuelle Prüfungsergebnis zeige erneut die eindeutigen Vorteile der HZV gegenüber der Regelversorgung. „Die Zahlen belegen eine verbesserte Versorgungsqualität durch die Hausarztzentrierte Versorgung“, so Dr. Ritter. Diese bessere Versorgungsqualität werde seit Jahren bei geringeren Kosten erreicht.

Wesentliche Ergebnisse sind u.a. ein deutlicher Rückgang von Doppeluntersuchungen (über 1,3 Mio. weniger Facharztkontakte), knapp 25.000 vermiedene Krankenhausaufenthalte sowie höhere Impfquoten.

„Damit steht fest: Im Zentrum eines gesteuerten Systems müssen die Hausärztinnen und Hausärzte stehen“, so der BHÄV-Vorsitzende Dr. Ritter.