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Bezirksmitgliederversammlung Schwaben – Großer Andrang in bewegten Zeiten

verfasst am 22. Juli 2026
Bei der Bezirksmitgliederversammlung Schwaben am 15. Juli ging es um die Themen, die den Hausärztinnen und Hausärzten auf den Nägeln brennen.

GKV-Spargesetz, TK-Ausstieg aus der HZV und der vom Kabinett beschlossene Entwurf für das GeDIG – alles Themen, die den Hausärztinnen und Hausärzten auf den Nägeln brennen. Das wurde auch bei der Bezirksmitgliederversammlung Schwaben deutlich, zu der Dr. Stefan Gramlich, BHÄV-Bezirksvorsitzender Schwaben, am 15. Juli nach Marktoberdorf ins „Hotel Weitblick“ eingeladen hatte. Wie sich im Verlauf des Mittwochabends zeigte, passte der Name der Location prima zum Programm.

Denn in seinem berufspolitischen Update präsentierte der BHÄV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Ritter einen umfassenden Überblick über die rasanten gesundheitspolitischen Entwicklungen und Veränderungen, die noch kurz vor der Sommerpause für Protest und Aufregung innerhalb der Hausärzteschaft auf Landes- und Bundesebene gesorgt hatten: GKV-Spargesetz, TK-Ausstieg aus der HZV und - last but not least - der vom Kabinett beschlossene Entwurf für das GeDIG, das Kassen von Kostenträgern zu aktiven Versorgungsakteuren wandelt und damit das Ende der vertrauten Beziehungsmedizin einläutet.

„Der Diskussionsbedarf zu diesen Themen ist groß“, hat Dr. Stefan Gramlich, BHÄV-Bezirksvorsitzender Schwaben, und Gastgeber der Versammlung am vergangenen Mittwoch beobachtet. Das habe sich auch beim traditionellen Get-together nach dem Vortrag des BHÄV-Landesvorsitzenden gezeigt.

Unterm Strich ist der Gastgeber sehr zufrieden mit der diesjährigen großen Zusammenkunft seines Bezirks. Die große Resonanz auf seine Einladung – über 40 Teilnehmende waren da - wertet er als ein klares Zeichen dafür, dass die Mitglieder in diesen gesundheitspolitisch bewegten Zeiten einen hohen Informationsbedarf haben und den persönlichen Austausch wichtig finden. „Und außerdem haben wir ja auch nicht alle Tage Dr. Ritter vor Ort, um die Info aus 1. Hand zu bekommen“, fügt Dr. Gramlich hinzu.