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HZV weiter auf Wachstumskurs – auch in Bayern

verfasst am 29. Oktober 2026
Der BHÄV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Ritter sieht darin ein gutes Fundament, um darauf das geplante flächendeckende Primärversorgungssystem aufzubauen

Im dritten Quartal 2026 hat sich die Teilnehmerzahl in den Vollversorgungsverträgen, die über die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG) und damit außerhalb des KV-Systems abgerechnet werden, im Vergleich zum Vorquartal um circa 270.000 erhöht. Das entspricht einem Wachstum von 3,1 Prozent, beziffert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband in einer Pressemitteilung den anhaltenden Erfolgskurs dieses freiwillige Primärarztsystems. Inklusive der sogenannten Add-on-Verträge nehmen inzwischen bundesweit knapp 12 Millionen Versicherte an allen Verträgen teil.

"In Bayern ist der Zuwachs mit 3,5 Prozent im letzten Quartal sogar noch etwas höher“, ergänzt der stellvertretende Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes und BHÄV-Landesvorsitzende Dr. Wolfgang Ritter. „Die Zahlen zeigen, dass immer mehr Patientinnen und Patienten ein hausärztliches Primärarztsystem schätzen. Damit bildet die HZV ein gutes Fundament, um darauf das geplante flächendeckende Primärversorgungssystem aufzubauen“, ist er überzeugt. „Denn eines muss klar sein: Ein Primärversorgungssystem ohne die HZV ist nicht zu machen.“