Dr. Oliver Abbushi auf der Demo „Faires PJ“
„Faires PJ – jetzt aber flott“ und „Ausbildung statt Ausbeutung“ skandierten Hunderte Medizinstudierende im Rahmen des bundesweiten Protesttages „Faires PJ“ am Mittwoch auch in München. „Wir als Bayerischer Hausärztinnen- und Hausärzteverband unterstützen seit langem die berechtigten Forderungen nach einer fairen Bezahlung, einer strukturierten Ausbildung und einer Reform der Approbationsordnung“, erklärt Dr. Oliver Abbushi. So kämpfen die Studierenden für eine bundesweit einheitliche Aufwandsentschädigung in Höhe von mindestens dem BAföG-Höchstsatz (aktuell 992 €/Monat). „Im PJ arbeiten Studierende in der Patientenversorgung in Vollzeit mit. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, dass vor allem Kliniken keine oder nur eine sehr geringe Aufwandsentschädigung zahlen. Viele Studierende müssen deshalb neben dem PJ noch jobben oder einen Kredit aufnehmen“, sagte Dr. Abbushi, der an der Demonstration teilnahm.
Stiftung Bayerischer Hausärzteverband fördert PJ in hausärztlichen Praxen
Der Bezirksvorsitzende München und Ko-Vorstand der Stiftung Bayersicher Hausärzteverband sagte auf der Kundgebung: „Der Bayerische Hausärztinnen- und Hausärzteverband ist die Heimat aller angehenden Hausärztinnen und Hausärzte auch schon im Studium.“ So fördert die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband seit über zehn Jahren Studierende und bietet Stipendien während der Famulatur und des PJ in Hausärztlichen Praxen an. Zudem ist die Mitgliedschaft im Bayerischen Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes für Studierende kostenfrei.
Zumindest eine Forderung der Studierenden wurde mittlerweile von der Politik umgesetzt. Zum 1. November tritt eine Gesetzesnovelle in Kraft, mit der Studierende im letzten Abschnitt ihres Medizinstudiums bis zu zehn zusätzliche krankheitsbedingte Fehltage in Anspruch nehmen können.







































