Berufspolitik: Corona, Corona, Corona....

Das Jahr 2021 startete in Bayern mit einem Wechsel im Gesundheitsministerium: Klaus Holetschek löste Melanie Huml als Gesundheits- und Pflegeminister ab. Der Bayerische Hausärzteverband dankte Melanie Huml für ihr großes und erfolgreiches Engagement und die vorausschauende, konstruktive Zusammenarbeit und das stets offene Ohr, das sie für die Anliegen der Hausärztinnen und Hausärzte zeigte, und wünschte ihr in ihrer neuen Funktion als Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales in der Bayerischen Staatskanzlei alles Gute und viel Erfolg.

Klaus Holetschek neuer bayerischer Gesundheitsminister

 
Dr. Markus Beier
Bis zur Mitte des Jahres 2021 erfolgte die Vergabe der
Corona-Impftermine nach Priorisierungsvorgaben.

„Viel Erfolg und gutes Gelingen“ wünschte Dr. Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, auch ihrem Nachfolger Klaus Holetschek. Dr. Beier stand und steht mit weiteren Kollegen des geschäftsführenden Vorstands auch mit dem neuen Staatsminister in regelmäßigem Austausch zur Pandemiebekämpfung – ein Thema, das wie schon im Vorjahr auch 2021 die berufspolitische Arbeit des Bayerischen Hausärzteverbades prägte.

Holetschek begann seine Amtszeit mit einer für Bayerns Hausärztinnen und Hausärzte wichtigen Klarstellung: Hausärztinnen und Hausärzte mit ihren medizinischen Fachangestellten, die regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen visitieren und / oder Infektsprechstunden abhalten, zählen zu den Personengruppen, die als erstes geimpft werden (siehe Rundfax vom 12.01.2021).

Vorausgegangen waren zahlreiche Gespräche und Abstimmungsrunden auch mit Vertretern des Bayerischen Hausärzteverbandes. Die Klarstellung war ein wichtiger Schritt, um hausärztliche Praxisteams und damit auch ihre Patientinnen und Patienten zu schützen.

Zur Erinnerung: Seit Ende 2020 war in Deutschland Impfstoff gegen COVID-19 verfügbar, aber bis Mitte des Jahres 2021 ein knappes Gut. Daher hatte das Bundesgesundheitsministerium in der Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV) rechtsverbindliche Vorgaben zur Priorisierung bei der Verabreichung der Corona-Impfung festgelegt.

Hoher Beratungsbedarf zur Corona-Impfung: Bayerischer Hausärzteverband fordert unabhängige Impfberatungsziffer

Das Thema Impfen, wechselnde Vorgaben und eine teils wenig abgestimmte Kommunikation hielten die hausärztlichen Praxisteams das ganze Jahr über in Atem. Obwohl das Impfen gegen SARS-COV-2 zunächst Impfzentren vorbehalten war, in denen viele Hausärztinnen und Hausärzte neben dem Praxisbetrieb mitarbeiteten, sorgte die Beratung zur Impfung und den Impfstoffen auch für Mehraufwand in den Praxen. Der Bayerische Hausärzteverband trat daher gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) für eine honorierte und von einer tatsächlichen Impfung unabhängigen Impfberatungsziffer ein. Das Thema gewann zusätzlich an Bedeutung, als die Nachfrage nach Impfstoff Mitte des Jahres sank und viel Überzeugungsarbeit gefragt war, um Unsicherheiten zu nehmen. Ab Mitte November 2021 wurde die Beratung zur Corona-Impfung ohne nachfolgende Immunisierung schließlich mit einer Pauschale von immerhin 10 Euro vergütet.

Impfstart in Bayerns Praxen am 31. März

 
Dr. Markus Beier
Dr. Wolfgang Ritter im Video-Interview zum Impfstart: "
Wir sind alle froh, dass es losgeht, wir wollen unsere
Patienten ja schützen."

Am 31. März fiel in Bayern noch vor allen anderen Bundesländern der Startschuss für flächendeckende Corona-Impfungen in Vertragsarztpraxen. Zuvor hatten der Deutsche Hausärzteverband und die angeschlossenen Landesverbänden in einem Positionspapier Voraussetzungen dafür zusammengetragen, und in Pilotprojekten agierten einzelne Praxen bereits als Außenstellen der Impfzentren und zeigten, dass die Verabreichung des Impfstoffes auch über die Praxen realisierbar ist.

Der Beginn der Corona-Impfungen stellte die Praxen vor erhebliche Herausforderungen. Es galt, die Fülle von Anfragen nach einer Impfung zu bearbeiten, den Patientinnen und Patienten angelehnt an die Priorisierungsvorgaben Impfangebote zu machen beziehungsweise sie zu vertrösten, und entsprechend dem Bedarf den Impfstoff zu bestellen. Dennoch war der Start der Impfungen in den Praxen ein wichtiger Schritt, wie Dr. Wolfgang Ritter, Schatzmeister des Bayerischen Hausärzteverbandes, im Video-Interview klarstellte: "Wir sind alle froh, dass es losgeht, wir wollen unsere
Patienten ja schützen."

Lieferprobleme und Vertrauensverlust

Erschwerend hinzu kamen immer wieder Lieferprobleme und Vorbehalte der Patienten gegenüber dem für Praxen einfacher zu handhabenden Corona-Impfstoff von AstraZeneca, den die STIKO zunächst nur für Menschen unter 65 Jahre empfohlen hatte. Ende März, kurz vor dem Start flächendeckender Corona-Impfungen in den Arztpraxen, hatte die STIKO ihre Empfehlung aufgrund „seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen“ vor allem bei jüngeren Personen geändert: Nur noch über 60-Jährige sollten nun mit dem AstraZeneca-Vakzin immunisiert werden. Jüngere konnten sich mit dem Impfstoff allerdings weiterhin nach Beratung und auf ausdrücklichen Wunsch hin impfen lassen.

Keine Rosinenpickerei: Bayerischer Hausärzteverband setzt sich erfolgreich für Verfügbarkeit aller zugelassener Impfstoffe in Praxen ein

 
Dr. Markus Beier
Der Wegfall der Priorisierungspflicht führte zu einer
erneuten Flut von Anfragen in den Praxen. 

Das Vertrauen in den Impfstoff war jedoch für viele erschüttert. In den kommenden Wochen mussten Hausärztinnen und Hausärzte viel Überzeugungsarbeit leisten, um ihre älteren Patientinnen und Patienten von der hohen Qualität des AstraZeneca-Impfstoffs zu überzeugen, um genügend Impfstoff von Biontech und Moderna für die jüngeren Impfwilligen zu haben. Bestrebungen, Hausarztpraxen nur noch mit dem zwar qualitativ hochwertigen, aber nur für ältere Menschen empfohlenen AstraZeneca-Vakzin zu beliefern, erteilte der Bayerische Hausärzteverband eine klare Absage. „Nach wie vor machen wir uns stark dafür, dass eine verlässliche Menge an allen verfügbaren Impfstoffen regelmäßig an die Praxen ausgeliefert wird. Impfstoffkürzungen oder einseitige Aufteilung der Impfstoffe stoßen auf unseren entschiedenen Widerstand. Dies gilt auch für „Rosinen-Pickerei“ beim Impfstoff von Patienten oder Einrichtungen, die impfen“ (siehe Rundfax Mitte April).

Mit einer erneuten Flut von Anfragen sahen sich die Praxen konfrontiert, als in der zweiten Maihälfte in Bayern die Priorisierungspflicht für Praxen entfiel und dann ab 7. Juni bundesweit auch für Impfzentren. Großes Problem war die nach wie vor bestehende Impfstoffknappheit.

Problem Verteilungssystematik

Als Teil des Problems erwies sich die Verteilungssystematik des knappen Impfstoffs. „Weiterhin herrscht Impfstoffmangel – vor allem bei großen hausärztlichen Einzelpraxen, die gerade in ländlichen Räumen einen wichtigen Baustein in der ambulanten medizinischen Versorgung bilden – während in städtischen Regionen Ketten oder große Zusammenschlüsse von Fachärzten, die nicht wie Gynäkologen oder Kinderärzte regelhaft impfen, aufgrund der vorgegebenen Bestell-Systematik über eine mehr als ausreichende Menge an Impfstoff verfügen“, stellte der Bayerische Hausärzteverband fest und forderte daher umgehend eine Anpassung der Impfstoff-Bestellsystematik für Hausärztinnen und Hausärzte und damit endlich ausreichenden Impfstoff für alle Hausarztpraxen (Rundfax vom 18.06.2021).

 
Dr. Markus Beier
Besonders vulnerable Gruppen sollten bei der
Booster-Impfung zunächst Vortritt haben..

Von Impfstoffknappheit zu Impfmüdigkeit

Während in den Hochsommermonaten Juli und August zunehmend ausreichend Impfstoff zur Verfügung stand, sank die Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Der Bayerische Hausärzteverband forderte Einzelgebinde von Corona-Impfstoffen, um auf die vereinzelten Impfanfragen direkt und schnell reagieren zu können – allerdings vergeblich.

Booster-Impfungen ab Mitte August

Anfang August, mitten in der Impfflaute, beschloss die Gesundheitsministerkonferenz (GMK), Corona-Auffrischungsimpfungen zu forcieren, und konkretisierte die dafür in Betracht kommenden Personengruppen – darunter Bewohner/innen in Pflegeeinrichtungen. Auf Nachhaken des Bayerischen Hausärzteverbands bekräftigte das StMGP mit Schreiben vom 13.08.2021, „dass weiterhin vorrangig die Hausärztinnen und Hausärzte die Auffrischimpfungen in den von ihnen versorgten Alten- und Pflegeheimen durchführen sollen“ (Rundfax zur Corona-Auffrischimpfung vom 16. August).

Biontech-Rationierung: „Politikversagen“

Ende Oktober rief der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die gesamte Bevölkerung zum Boostern auf und verstärkte den Ansturm in den Hausarztpraxen. Gleichzeitig wurden Vorwürfe laut, die Hausärzte würden nicht schnell genug impfen, die der Bayerische Hausärzteverband angesichts langer Bestellvorlaufzeiten als „schlicht unverschämt“ zurückwies. Keine vier Wochen nach seiner allgemeinen Aufforderung zur Corona-Auffrischimpfung, als die Booster-Impfungen auf Hochtouren liefen, kündigte Spahn Lieferkürzungen für den Impfstoff von Biontech an und sorgte damit erneut für große Verunsicherung bei den Impfwilligen. Dr. Markus Beier bescheinigte Spahn daraufhin „Politikversagen“, und nach bundesweiten Protesten der Ärzteschaft konnte immerhin erreicht werden, dass die Kürzungen etwas moderater als angekündigt ausfielen.

Impfstoffverteilung bleibt Problem

 

 
 
Dr. Markus Beier
Der Bayerische Hausärzteverband forderte immer wieder
eine gerechtere Verteilung des Corona-Impfstoffs.

Der Verteilungsschlüssel nach dem Gießkannenprinzip erwies sich jedoch erneut als fatal. „Wir fordern daher seit Monaten eine gerechtere Verteilung des Impfstoffs. Es muss endlich sichergestellt werden, dass die Praxen bzw. Fachgruppen, die bis dato die Impfungen in Deutschland sichergestellt und einen Großteil der Impfkampagne getragen haben, mit einem Bestellfaktor 3 bis 4 versehen werden. Und wir fordern eine frühzeitige Bestellung von ausreichend Impfstoff für die kommenden Monate. Auch wurde bisher zu wenig wissenschaftliche und zu viel politische Pandemiepolitik betrieben, aber dies ist der neuen BMG-Spitze sicher mehr als bewusst“, fasste Dr. Beier in einem Interview vom 9. Dezember die Hauptprobleme zusammen.

Eine klare Meinung vertrat er auch gegenüber Bestrebungen, weitere Berufsgruppen in die Impfkampagne einzubeziehen: „Es fehlt an planbaren Impfstofflieferungen und nicht an Impfmöglichkeiten. Mit dem Vorstoß, Impfen auch in Apotheken zuzulassen, baut die Politik potemkinsche Dörfer auf, um vom eigenen Versagen abzulenken. Schlimmer noch: Apotheken jetzt als weitere Impfstellen einzuführen, wird das vom Staat zu verantwortende Verteilungschaos beim Impfstoff nur vergrößern“ (Pressemitteilung vom 02.12.2021).

Tägliche Corona-Tests für Praxisteams abgewendet

Für erneute Aufregung sorgte auch die Nachricht Anfang Dezember, Praxismitarbeiter müssten sich täglich testen lassen. Hier haben neben dem Bayerischen Hausärzteverband und dem Deutschen Hausärzteverband auch alle anderen Ärzteorganisationen an einem Strang gezogen. So ist es gelungen, diese Kuh wieder vom Eis zu bekommen. Das zeigt aber, wie wichtig es für alle Hausärztinnen und Hausärzte ist, einen engagierten Berufsverband als Rückendeckung zu haben und sollte auch Nichtmitglieder bewegen, Mitglied im Bayerischen Hausärzteverband zu werden.

 
Dr. Markus Beier
Generalmajor Carsten Breuer: "Es muss klar werden, wann
man vor Ort mit welchem Impfstoff rechnen kann“, .

Generalmajor Breuer will mehr Planbarkeit für Praxen bei der Impfstoffversorgung

Hoffnung auf mehr Planbarkeit bei der Impfstoffbelieferung im kommenden Jahr 2022 machte Generalmajor Carsten Breuer, Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt. Nach seinem Austausch mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und dem bayerischen Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek sowie einem Besuch in der München Klinik am 22. Dezember traf er sich am frühen Abend auch mit den Vorständen des Bayerischen Hausärzteverbandes Dr. Markus Beier und Dr. Wolfgang Ritter. „Wir sind sehr in die Tiefe gegangen, insbesondere in die Tiefe der Impfstoffversorgung. Ich habe unschätzbare Erfahrungen gewonnen, die sicherlich meine Arbeit in Berlin mitbeeinflussen werden. Es muss klar werden, wann man vor Ort mit welchem Impfstoff rechnen kann“, sagte er im Interview nach dem über einstündigen Gespräch mit den beiden Hausärzten.

Dr. Beier zog ein positives Fazit in einer Pressemitteilung zu dem Besuch: „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch und waren positiv überrascht, dass sich General Breuer mit Planungen am grünen Tisch offensichtlich nicht zufrieden gibt. Uns war es deshalb wichtig, dem Leiter des Krisenstabes vor Ort zu zeigen, wo es in der Praxis noch hakt. Wir haben insbesondere sehr deutlich gemacht, dass Hausärzte sowie Kinderärzte, die neben den Impfzentren seit Monaten den allergrößten Teil der Impfungen durchführen, auch priorisiert und zuverlässig mit Impfstoff versorgt werden müssen.

Veranstaltungen und Aktionen 2021

Bayerischer Hausärztetag erstmal rein digital

 
Dr. Markus Beier
Virtuelle Diskussionsrunde
am bayerischen Hausärztetag 2021

Der Bayerischen Hausärztetag, der vom 21. bis 24. April 2021 pandemiebedingt erstmals rein digital stattfand, war zwar ebenfalls thematisch von Corona und den Auswirkungen für die Hausärztinnen und Hausärzte mit ihren Praxisteams geprägt. In der Mitgliederinformationsveranstaltung, die mit einer virtuellen Diskussionsrunde den berufspolitischen Höhepunkt bildete, wurden aber auch eine Reihe weiterer Themen angeschnitten, die wichtig für die Zukunft der Hausarztmedizin sind. So gingen Dr. Markus Beier und seine beiden Gäste, der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes Ulrich Weigeldt und Prof. Dr. Martin Scherer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), beispielsweise auf das Thema Reform der Ärztlichen Approbationsordnung ein, die dringend umzusetzen sei, auf den Praxisaufkauf durch Investoren, der gestoppt werden müsse, und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Auch der Beruf der MFA und wie er durch einen Bachelor-Studiengang mehr Perspektive erhalten könnte, stand im Blickpunkt der drei Hausärzte-Vertreter. Einig waren sich alle drei, dass ein MFA-Bonus „mehr als überfällig“ ist.

BayFoNet bringt Praxis und Lehre zusammen

 
Dr. Markus Beier
Dr. Cristian Pfeiffer: "BayFONET stärkt die
Bedeutung der Allgemeinmedizizin
als wissenschaftliche Disziplin."

Im Frühjahr 2021 ging der Internetauftritt des Bayerischen Forschungsnetzes in der Allgemeinmedizin (BayFoNet) unter www.bayfonet.de online. Ziel des Netzwerks, auf das der Bayerische Hausärzteverband am Bayerischen Hausärztetag hinwies, ist es, Hausarztpraxen als Partner der Wissenschaft zu gewinnen.

Dr. Christian Pfeiffer, Beirat des geschäftsführenden Vorstands des Bayerischen Hausärzteverbandes und Beauftragter für Forschung und Lehre: „BayFoNet bringt Praxis und Lehre zusammen. Wir Hausärztinnen und Hausärzte in den Praxen erhalten so die Möglichkeit, uns in wissenschaftliche Studien mit unserem Blick des Praktikers zu beteiligen und selbst Forschungsideen zu entwickeln und einzubringen. Das stärkt auch die Bedeutung der Allgemeinmedizin als wissenschaftliche Disziplin.“

 

 

Tag der Hausarztmedizin: Politiker zu Gast in Hausarztpraxen

 
Dr. Markus Beier
Der Beginn der Corona-Impfungen stellte die Praxen vor
erhebliche Herausforderungen.

Diese Themen und die Zukunft der Hausarztzentrierten Versorgung standen auch bei den Praxisbesuchen durch Politiker rund um den Tag der Hausarztmedizin am 7. Mai im Vordergrund. Pandemiebedingt fanden nur einige wenige Termine statt: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek war zu Gast in der Gemeinschaftspraxis von Dr. Markus Beier in Erlangen und wertschätzte die Leistungen der hausärztlichen Praxisteams: „Unsere Hausärztinnen und Hausärzte und ihre Teams leisten Herausragendes – dafür ein herzliches Dankeschön!“ Und er versicherte: „Die Hausarztzentrierte Versorgung inklusive die per Gesetz verankerten Hausarztverträge sind für die Bayerische Staatsregierung ein zentrales Thema. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft eine hochwertige hausärztliche Versorgung in allen Regionen Bayerns sicherzustellen“.

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner brachte zu ihrem Besuch in der Gemeinschaftspraxis der Drs. Beate und Gunther Reinhardt in Effeltrich eine sehr gute Nachricht mit: „Der Medizincampus Oberfranken erhält einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin“, berichtete sie. Dr. Beate Reinhardt, im geschäftsführenden Vorstand des Bayerischen Hausärzteverbandes Beauftrage Junge Medizin, lobte die Entscheidung: „Wir brauchen Hausärztinnen und Hausärzte, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Bayern auch in Zukunft flächendeckend sicherstellen zu können. Der Lehrstuhl für Allgemeinmedizin in Bayreuth ist deshalb ein weiterer wichtiger Schritt“.

Dr. Gunther Reinhardt empfing den Bundestagskandidaten der Freien Wähler Jens Herzog und sprach das Therma MVZ bei dem Politiker an. Die grundsätzlich begrüßenswerte Möglichkeit, MVZs zu gründen, werde mittlerweile von Kapitalinvestoren missbraucht, die mit der Gesundheit der Bürger eine möglichst hohe Rendite erzielen wollen, mahnte er und forderte: „Hier muss die Politik regulierend eingreifen, damit Ärzte nicht zu Befehlsempfängern von Controllern werden“.

Dr. Jakob Berger, Bezirksvorsitzender Schwaben des Bayerischen Hausärzteverbandes, hieß mit seinem Sohn Dr. Johannes Berger in der gemeinsamen Praxis in Herbertshofen (Landkreis Augsburg) den Bundestagskandidaten Stefan Lindauer (Bündnis 90/Die Grünen) willkommen. Mehr Studienplätze, eine Reform der Zulassungsverfahren und eine rasche sowie konsequenten Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 mit einer Stärkung der Allgemeinmedizin waren Punkte, über die sich Lindauer und die beiden Hausärzte sofort einig waren. Dr. Jakob Berger betonte die Bedeutung der HZV. Die Hausarztverträge seien ein wesentlicher Faktor, angehende Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern, erklärte er.

Klartext Hausarztmedizin – der Politik-Talk

 
Dr. Markus Beier
Die Gäste in der Reihe "Klartext Hausarztmedizin - der
Politik-Talk"
 

Den Anfang machte am 14. Juli 2021 der Arzt und Infektiologe sowie FDP-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Andrew Ullmann.
Weitere Gäste der lebhaften und informativen Diskussionsrunden waren Kerstin Haimerl-Kunze, Landes- und Bundesvorsitzende der Freien Wähler Frauen, Ates Gürpinar, stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke und Sprecher des Landesverbandes Die Linke Bayern, der angehende Kinder- und Jugendmediziner Johannes Wagner, der für Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundestagswahl antrat, die ehemalige Hausärztin und SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar und der angehende Allgemeinmediziner und CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger (CSU).

Gute Basis für einen langfristigen Dialog

Dr. Markus Beier zog rückblickend ein positives Fazit zu dem neuen Veranstaltungsformat: „Die durchweg sehr konstruktiven Gesprächen boten Gelegenheit, festzustellen, wie die potenziellen künftigen Bundestagsabgeordneten zu Themen stehen, die uns Hausärztinnen und Hausärzten in Bayern besonders am Herzen liegen, allen voran der Erhalt der Hausarztzentrierten Versorgung, die Begrenzung von MVZ auf ein sinnvolles Maß und die Nachwuchsförderung im hausärztlichen Bereich. Die Politikerinnen und Politiker haben ihrerseits unsere Argumente und Sichtweise zur Kenntnis genommen - das ist eine gute Basis für einen langfristigen Dialog“, fasst er die Ergebnisse der Gesprächsrunden zusammen. Den langfristigen Dialog dürfte es mit fast allen DiskussionsteilnehmerInnen geben: Bis auf Kerstin Haimerl-Kunze erreichten alle am 26. September den Einzug in den neuen Bundestag.

Dankes-Aktion „Kinogutschein für MFA“

 
Dr. Markus Beier
„Liebe Praxisteams, wir sagen Danke – Ihr Einsatz ist
ganz großes Kino“ 

Auch 2022 fand der Kampf gegen Corona in der öffentlichen Kommunikation fast ausschließlich in den Intensivstationen der Kliniken statt; Lob und Anerkennung in Form von staatlichen Bonuszahlungen blieb bislang den Teams dort für ihre unbestritten großartigen Leistungen vorbehalten.

Der Bayerische Hausärzteverband hat wiederholt gefordert, die MFA, die durch die Pandemie ebenfalls stark belastet und einem erhöhten Ansteckungsrisiko in den Praxen ausgesetzt sind, ebenfalls mit einem staatlichen Corona-Bonus zu wertschätzen. Im Sommer hat sich der Bayerische Hausärzteverband zu einer eigenen kleinen Dankesaktion unter dem Motto „Liebe Praxisteams, wir sagen Danke – Ihr Einsatz ist ganz großes Kino“ entschlossen. Mitglieder, die ihr Einverständnis für Benachrichtigungen per E-Mail hinterlegt hatten, wurden angeschrieben und konnten maximal 4 Kino-Gutscheine für ihr Team abrufen. Insgesamt 4.299 Kino-Gutscheine wurden abgerufen und konnten oder können noch für eine kleine Auszeit vom Alltagsstress für die Empfängerinnen sorgen.

Herbst-Delegiertenversammlung

Die Herbstdelegiertenversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes, die digital ausgerichtet wurde, diskutierte neben der Corona-Pandemie als weiteren Schwerpunkt die Rahmenbedingungen der hausärztlichen Versorgung und wie sich diese verbessern lassen. Dazu verabschiedeten die Delegierten einen Katalog mit Erwartungen an die neue Bundesregierung.

 
Dr. Markus Beier
Die aktuelle pandemische Lage beschäftigte auch die
digitale erbst-Delegiertenversammlung.

Ein zentraler Punkt dabei: Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) und damit auch die Hausarztpraxen zu stärken und eine Teilnahme für Patientinnen und Patienten durch Anreize attraktiver zu machen. Die positive Wirkung der HZV, die Hausarztpraxen als zentrale Anlaufstellen der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt der medizinischen Versorgung stellt, ist inzwischen mehrfach in Studien evaluiert, die Ausweitung der HZV ist damit auch aus wissenschaftlicher Perspektive geboten.

Natürlich nahm auch die aktuelle pandemische Lage breiten Raum in der Diskussion und den Beschlüssen ein, und die Delegierten forderten mehr Anerkennung und Unterstützung für die Arbeit in den Praxen. Eine klare Absage erteilte die Delegiertenversammlung Bestrebungen anderer Berufsgruppen, die aktuell angespannte Situation zu nutzen, um originäre hausärztliche Leistungen an sich zu reißen. So bekräftigen die Delegierten erneut ihren Widerspruch gegen die Ausweitung von Modellprojekten zu Impfungen in den Apotheken. „Impfen gehört in die Praxen. Impfungen zählen zur Kernkompetenz hausärztlichen Tuns und sind wesentlicher Bestandteil einer patientenorientierten und hausarztzentrierten Versorgung. Es ist wichtig, hier eine rote Linie zu ziehen“, machte Dr. Beier deutlich und erneuerte seinen Appell an Kolleginnen und Kollegen, untereinander sowie mit den PatientInnen solidarisch zu sein und zu impfen und zu boostern, wo es nur geht: „In der jetzigen Situation kommt es wirklich auf jede und jeden von uns an!“.

Petition: Testphase für TI-Anwendungen

 
Dr. Markus Beier
Dr. Petra Reis-Berkowicz, Initiatorin der Petition: "
"Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein"

Die Einführung von TI-Anwendungen wie elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder elektronisches Rezept muss über die ersten zwölf Monate als Testphase ausgestaltet werden, an der sich die Anwender freiwillig beteiligen können. Das ist die Kernaussage der Online-Petition mit dem Titel „Kassenarztrecht - Einführung einjähriger Testphasen für bevorstehende Anwendungen der Telematikinfrastruktur nach § 295 Abs. 1 Satz 1 SGB V und § 360 Abs. 1 SGB V“, die Dr. Petra Reis-Berkowicz, Vorsitzende der KVB-Vertreterversammlung und stellv. Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, im Bundestag eingereicht hat. "Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein, sondern sie muss funktionieren und darf nicht den Workflow der Praxen stören. Die neuen IT-Anwendungen werden vollkommen unvorbereitet und unausgegoren in die Praxen gedrückt. Das Hauptproblem: Diese digitalen Anwendungen funktionieren einfach nicht!", begründete sie ihre Beweggründe für das Einreichen der Petition.

Der Bayerische Hausärzteverband unterstützte die Petition und berichtete in seinen Medien ausführlich dazu und rief immer wieder dazu auf, die Petition zu unterzeichnen.

Quorum erreicht

Am 16. Dezember endetet die vierwöchige Mitzeichnungsfrist. Noch befindet sich die Petition in Prüfung. Mit 15.297 Online-Mitzeichnungen und 38.454 Offline-Mitzeichnern wurde das Quorum von insgesamt 50.000 Mitzeichnern jedoch laut Petitionsausschuss erreicht. Damit wird die Petition in einer der kommenden öffentlichen Sitzungen des Petitionsausschusses verhandelt werden. 

 

Junge Medizin

Nachwuchstag Digital

 
Dr. Markus Beier
Dr. Beate Reinhardt: „Wir wollen euch vor allem
signalisieren: wir sind für euch da, auch in Pandemiezeiten“

Der jährliche Nachwuchstag des Bayerischen Hausärzteverbandes am Vortag des Bayerischen Hausärztetags fand ebenfalls digital statt. Dr. Beate Reinhardt, Vorstandsmitglied des Bayerischen Hausärzteverbands und dort als Beauftragte für Aus- und Weiterbildung federführend für den Bereich hausärztlicher Nachwuchs tätig, sowie Dr. Marco Roos, Leiter des Kompetenzzentrums Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern (KWAB), erläuterten den „Weg vom Medizinstudium zum Facharzt für Allgemeinmedizin“. „Wir wollen euch vor allem signalisieren: wir sind für euch da, auch in Pandemiezeiten“, brachte Dr. Reinhardt die Hauptintention des Infoabends auf den Punkt.
Gelegenheit, die angerissenen Themen zu vertiefen, gab es dann im Anschluss in den DIGITAL Sprechstunden. In der Abschlussveranstaltung dieses digitalen Nachwuchstages ging es dann im „Kollegialen Austausch: Praxisübernahme in Zeiten von Corona“ um die Niederlassung.
Die Resonanz der Teilnehmer am digitalen Nachwuchstag war sehr positiv. Das zeigten Kommentare wie „sehr lehrreich“, „sehr informativ und kurzweilig“, „super Veranstaltung“.

 

Module aus dem Werkzeugkasten Niederlassung in Bayern

An fertig weitergebildete Hausärztinnen und Hausärzte, die planen, sich in eigener Praxis niederzulassen oder neu niedergelassen sind, richten sich die Veranstaltungen der AG Werkzeugkasten des Deutschen Hausärzteverbandes. Der Bayerische Hausärzteverband kooperiert mit der AG Werkzeugkasten, um Module der Seminarreihe auch in Bayern anbieten zu können. So standen beispielsweise zwei Module der Seminarreihe Werkzeugkasten Niederlassung auf dem Programm des Bayerischen Hausärztetags Digital 2021 – zum Beispiel am Bayerischen Hausärztetag. Auch im kommenden Jahr sind wieder Module der Seminarreihe in Bayern geplant, beispielsweise an Tagen der Allgemeinmedizin der allgemeinmedizinischen Institute in Bayern und natürlich auch am Bayerischen Hausärztetag 2022.

Den Nachwuchs für Berufspolitik begeistern

Ganz klar - mehr Hausärztinnen und Hausärzte werden in der Versorgung gebraucht. Aber auch in der Berufspolitik ist Nachwuchs gefragt. Daher lud der Bayerische Hausärzteverband am letzten Oktoberwochenende junge Hausärztinnen und Hausärzte zu einem politischen Austausch. Dr. Markus Beier und Dr. Beate Reinhardt stellten die Verbandsarbeit des Bayerischen Hausärzteverbandes vor und nahmen Anregungen der jungen Mediziner mit. Eine gute Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden soll.

Stiftung Bayerischer Hausärzteverband bringt über 100 Medizinstudierende auf’s Land

Die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband führte 2021 ihre drei Förderprojekte erfolgreich fort. Zusammen mit der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Bayern förderte die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband 35 Famulaturen, weitere 10 Famuli unterstütze die Stiftung noch zusätzlich.

Hinzu kommen 28 PJ-Studierende und ihre Lehrpraxen, die 2021 eine Förderzusage erhalten haben, und nochmal 28 Medizinstudierende, die die bei ihrem Blockpraktikum in einer Landarztpraxis unterstützt wurden.

 
Dr. Markus Beier
Um den mit 2500 Euro dotierten Promotionspreis können
sich Doktoranden bewerben, die an einer Universität
in Bayern promovieren .

Die Förderprogramme werden 2022 fortgeführt, erste Zusagen gingen schon an die jeweiligen Antragssteller. „Je mehr Studierende mit der Hausarztmedizin frühzeitig in Kontakt kommen, desto mehr werden sich für diesen ausfüllenden und schönen Beruf der Hausärztin und des Hausarztes begeistern“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der TK über die Fortführung der gemeinsamen Famulaturförderung 2022. Von Juni 2010 bis Juni 2011 hat die Bayerische Landesärztekammer ganze 97 Facharztanerkennungen Allgemeinmedizin ausgestellt. Im gleichen Zeitraum zehn Jahre Später waren es mit 302 frisch gebackenen Allgemeinmedizinern mehr als dreimal so viel.

Neues Projekt: Promotionspreis Allgemeinmedizin

2021 hat die Stiftung Bayerischer Hausärzteverband ein weiteres Projekt gestartet: Den Promotionspreis Allgemeinmedizin für drei herausragende Arbeiten im Bereich Hausärztliche Versorgung / Familienmedizin.

Bewerben um die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung können sich Doktoranden, die an einer Universität in Bayern promovieren. "Mit dem Promotionspreis Allgemeinmedizin wollen wir den wissenschaftlichen Stellenwert der Allgemeinmedizin unterstreichen", erklärt Dr. Jakob Berger, Vorsitzender der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband. "

"Die Auszeichnung soll auch dazu beitragen, die hausärztliche Versorgung in einem von spezialisierteren Fächern geprägten universitären Umfeld in Forschung und Lehre noch sichtbarer zu machen", ergänzt Dr. Dieter Geis, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Bayerischer Hausärzteverband.

Landarztquote in Bayern: Aktive Unterstützung durch Bayerischen Hausärzteverband

 
Dr. Markus Beier

Seit 2020 sind in Bayern im Rahmen der Landarztquote bis zu 5,8 Prozent der Medizinstudienplätze für Bewerber reserviert, die die sich vertraglich verpflichten, nach dem Studium eine Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin in Bayern zu absolvieren und nach der Facharztprüfung mindestens 10 Jahre in einem unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebiet in Bayern (Bedarfsgebiet) für hausärztlich tätig zu sein.

Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Verfahren mit Auswahlgesprächen in der zweiten Stufe. Hierbei engagiert sich der Bayerischen Hausärzteverband aktiv mit Juroren, die bei den Anwärtern Fähigkeiten wie soziale Kompetenz, Engagement und Vorerfahrungen suchen. Auswahlkriterien, die für Dr. Beate Reinhardt generell bei der Medizinstudienplatzvergabe stärker gewichtet werden sollten: „Es gibt genug Leute, die kein 1er-Abitur hatten, lange warten mussten und beispielsweise als Rettungssanitäter gearbeitet haben – und heute Top-Ärzte sind.“



Hausarztzentrierte Versorgung

 
Dr. Markus Beier
Dr. Jürgen Büttner ist zufrieden 
mit den Anpassungen in den
HZV-Verträgen 2021.
 

Der Bayerische Hausärzteverband hat sich auch 2021 für die Anpassung der Hausarztverträge an die aktuellen Entwicklungen stark gemacht. Besonders hervorzuheben sind die neuen Pflegeheimleistungen ab 1. Oktober 2021, die mit den Vertragspartnern GWQ ServicePlus AG und der Vertragsarbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen in Bayern ausgehandelt werden konnten, und die Aktualisierung des Innovationszuschlags auf die Grundpauschale P2 im HZV-Vertrag mit der Techniker Krankenkasse (TK). Letzterer wurde um innovative Elemente wie die Erstbefüllung sowie Aktualisierung der elektronischen Patientenakte (ePA) und den Mitbesuch ergänzt.

„Damit bilden wir neue Leistungen im Rahmen der Digitalisierung adäquat ab“, zeigt sich Dr. Jürgen Büttner, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, zufrieden mit den Neuerungen.

HZV in Zahlen

Stand 15.12.2021 versorgten 3.978 Hausärztinnen und Hausärzte insgesamt 1.206.293 in HZV-Verträge in Bayern eingeschriebene Versicherte. In den HZV-Praxen in Bayern waren zu diesem Stichtag 2.860 VersorgungsassistentInnen (VERAH) beschäftigt.

 

Fortbildung

 
Dr. Markus Beier
Das Fortbildungsteam des Bayerischen Hausärzteverbandes
hat 2021 in Summe 4059 Personen geschult.
 

Auch unter den anhaltenden Pandemiebedingungen gelang es dem Bayerischen Hausärzteverband 2021, ein interessantes und abwechslungsreiches Fortbildungsangebot für Ärztinnen und Ärzte sowie MFA aufzustellen. Situationsbedingt wurde dabei der Anteil digitaler Fortbildungen ausgeweitet.

Auch am Bayerischen Hausärztetag Digital 2021 bewährten sich die Online-Fortbildungen und wurden gut angenommen. Das bezeugen die mehr als 600 Anmeldungen. Besonderes Interesse fanden dabei Prof. Kochen’s COVID-Sprechstunde und die Fortbildung zum (Long-) COVID Syndrom von Prof. AR. Koczulla.

Einzelne Präsenzveranstaltungen im Sommer

Aber auch einige Präsenzveranstaltungen konnten 2021 realisiert werden, solange die pandemische Lage dies zuließ.

75 Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte mit insgesamt 1.585 Teilnehmenden organisierte das Fortbildungsteam des Bayerischen Hausärzteverbandes 2021. Hinzu kommen 69 Fortbildungen für MFA mit insgesamt 930 Teilnehmenden sowie weitere 61 Fortbildungen für das gesamte Praxisteam mit 927 Teilnehmenden.

Dr. Markus Beier
Dr. Ernst Engelmayr weist auf die besonderen Heraus-
forderungen der Planung von Fortbildungen unter
Pandemiebedingungen hin.

„Die Organisation von Fortbildungen war und ist aufgrund der aktuellen Situation sehr arbeitsintensiv“, berichtet Dr. Ernst Engelmayr, Fortbildungsbeauftragter im geschäftsführenden Vorstand des Bayerischen Hausärzteverbandes. „Geplante Präsenzveranstaltungen mussten pandemiebedingt abgesagt und zügig Online-Seminare als Alternative angeboten werden. Dazu kamen sich ändernde Hygienevorschriften, die bei den Präsentveranstaltungen zu berücksichtigen waren. Für unser Fortbildungs-Team ein Jahr der Herausforderungen, die souverän gemeistert wurde“, lobt er. „Da es in der aktuellen Situation für Präsenzveranstaltungen keine Planungssicherheit gibt, werden wir uns in den ersten Monaten 2022 auf Online-Fortbildungen konzentrieren“, kündigt er an.

An diesen wird bereits gearbeitet, so zum Beispiel zu den Themen Long-COVID, Behindertenmedizin, Reisemedizin und Kommunikation.

Die ShFK-Thementage 2022 beschäftigen sich mit den Themen Abdomen und Orthopädie und sind sowohl als Online- wie auch Präsenzveranstaltungen geplant. Auch Kurs-Weiterbildungen und Refresher-Kurse zur Palliativmedizin soll es 2022 wieder geben. Über das neue Fortbildungsprogramm 2022 wird demnächst ein Sonder-Newsletter informieren und natürlich die Verbands-Homepage im Bereich Fortbildungen.

Ausblick

 
Dr. Markus Beier
Der Bayerische Hausärztetag 2022 ist aktuell als
Hybridveranstaltung geplant.
 

Es zeichnet sich ab, dass die Pandemiebekämpfung Bayerns Hausärztinnen und Hausärzte und ihren Berufsverband auch 2022 noch viel abverlangen wird. Zu hoffen bleibt, dass die Omikron-Welle flacher als erwartet ausfällt und bald abebben wird, sodass 2022 wieder mehr persönliche Begegnungen möglich sind und auch der Bayerische Hausärztetag 2022 vom 13. bis 14. Mai in Erlangen wieder ein Ort des persönlichen Austausches wird. Geplant ist er aktuell als Hybrid-Veranstaltung: Zu einigen der Vor-Ort-Terminen wird es wahlweise die Möglichkeit geben, sich von zu Hause aus dazu zu schalten.

Neue Ärztliche Approbationsordnung steht vor der Tür

Für die Förderung des Nachwuchses im hausärztlichen Bereich verspricht 2022 ein gutes Jahr zu werden: Die neue Ärztliche Approbationsordnung, die das Medizinstudium in Zukunft praxisorientierter machen und die Allgemeinmedizin besonders stärken soll, steht kurz vor ihrer Verabschiedung. Dementsprechend werden die praktischen Ausbildungszeiten im Studium verlängert. Hier sind jetzt alle Hausärztinnen und Hausärzte gefragt: Werden Sie akademische Lehrpraxis und bilden Sie aus und weiter! Dazu hat sich Dr. Markus Beier bereits gegen Jahresende mit einem Schreiben an seine Kolleginnen und Kollegen gewandt.

 
Dr. Markus Beier
2022 sind Bayerns Ärztinnen ud Ärzte aufgerufen,
ihre Vertretung in KV und Kammer neu zu wählen.
 

KV- und Kammerwahl in Bayern

Berufspolitisch wird 2022 ein spannendes Jahr: Es stehen im Herbst sowohl KV-Wahlen als auch die Wahlen zu Bayerischen Landesärztekammer an. Der Bayerische Hausärzteverband wird sich wieder für eine breite hausärztliche Basis in diese wichtigen Gremien einsetzen.
Unterstützen Sie uns dabei – durch Ihre Mitgliedschaft und Ihr Engagement im Berufsverband! Tragen Sie dazu bei, dass der Bayerische Hausärzteverband die starke Gemeinschaft und hausärztliche Interessensvertretung bleibt, die er jetzt ist, und überzeugen Sie Kolleginnen und Kollegen von einer Mitgliedschaft, damit der seit 2017 ungebrochene Trend von mehr Neumitgliedern als Austritten sich auch 2022 fortsetzt.

 

Tag der Hausarztmedizin 2022

logo HM 2022

Der Bayerische Hausärzteverband hat dieses Jahr den hausärztlichen Nachwuchs zum Thema des Tags der Hausarztmedizin gemacht und seine Forderung nach Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 inklusive der längst überfälligen Reform der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄApprO) bekräftigt (siehe Pressemitteilung vom 06.05.2022).

Online-Informationsveranstaltung: „Weiterbildung Allgemeinmedizin mit Kompetenz und Leidenschaft – das KWAB-Fortbildungsprogramm Train-The-Trainer “

Sollte der aktuelle Referentenentwurf zur ÄApprO in Kraft treten, werden die praktischen Ausbildungszeiten im Studium verlängert und der Bedarf an allgemeinmedizinischen Lehrpraxen wird wachsen - und hoffentlich auch die Zahl der Medizinabsolventen, die sich für die Weiterbildung Allgemeinmedizin entscheiden. Daher heißt es jetzt: Weiterbilden und akademische Lehrpraxis werden!

Wie Sie Ihr Fachwissen effektiv weitergeben und die Begeisterung für Ihr Fachgebiet bei den angehenden Hausärztinnen und Hausärzten schüren, vermitteln Ihnen die Train-The-Trainer-Seminare des Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern (KWAB). Informieren Sie sich aus erster Hand über das Train-The-Trainer-Programm und weitere Angebote des KWAB für weiterbildende Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner!

Wir laden Sie am Mittwoch, 1. Juni 2022, ab 19:00 Uhr zur Online-Informationsveranstaltung „Weiterbildung Allgemeinmedizin mit Kompetenz und Leidenschaft – das KWAB-Fortbildungsprogramm Train-The-Trainer“.

Einladungsschreiben                                                   Anmeldung
 

 

Tag der Hausarztmedizin 2021

"Klartext Hausarztmedizin - der Politik-Talk"

Im Wahljahr 2021 hat der Bayerische Hausärzteverband zusätzlich zu den Besuchen von Politikerinnen und Politikern in bayerischen Hausarztpraxen die Veranstaltungsreihe "Klartext Hausarztmedizin - der Politik-Talk" unter dem Motto "Hausärztinnen und Hausärzte – unverzichtbar, nicht nur in Krisenzeiten" anlässlich des Tags der Hausarztmedizin angestoßen.

Dr. Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, hat bayerische GesundheitspolitikerInnen unterschiedlicher Parteien, die für den Bundestag kandidieren, jeweils zu einer virtuellen Diskussionsrunde eingeladen, an der Hausärztinnen und Hausärzte aus Bayern teilnehmen und mitdiskutieren können.

 

Praxisbesuche zum Tag der Hausarztmedizin 2021

 

Tag der Hausarztmedizin 2020

 

 


Tag der Hausarztmedizin 2019

 

Informationssammlung zu COVID-19

Alle Rundfaxe des Bayerischen Hausärzteverbandes mit Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit COVID-19

 

Antikörpertests auf SARS-CoV-2

Atteste

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat mit Schreiben vom 23.03.2020 an alle staatlichen Schulen in Bayern mitgeteilt: „Für Beschäftigte, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Telearbeit etc.). Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.“

Im Nachgang dazu haben sich Fragen in den Hausarztpraxen ergeben, wie mit entsprechenden Anfragen von Lehrern, aber auch von Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern generell, nach Dienst- und Arbeits(un)fähigkeitsbescheinigungen oder Bescheinigungen zur Entbindung von der Pflicht zum Maskentragen am Arbeitsplatz umzugehen ist.
Aus Sicht des Bayerischen Hausärzteverbandes empfiehlt sich ein sehr zurückhaltender Umgang mit solchen Anfragen.
In Abstimmung mit der Bayerischen Landesärztekammer möchten wir Ihnen eine Formulierung für ein Attest an die Hand geben sowie Hinweise in Bezug auf Anfragen für Attests zur Befreiung von der Maskenpflicht.

Attest zur Vorlage beim Arbeitgeber für Angehörige von Risikogruppen COVID-19 (Formulierungsvorschlag)

Formulierungsvorschlag Attest für Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Ansteckung mit COVID-19:

Um eine COVID-19-Infektion zu vermeiden, sollen nach den Informationen und Hilfestellungen des Robert Koch-Institutes (abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html) Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf unter anderem Schutzmaßnahmen (bspw. Kontaktreduktion) durchführen. Dies gilt auch für den Einsatz und das Verhalten am Arbeitsplatz, der so zu gestalten ist, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird (vgl. § 4 Arbeitsschutzgesetz).

Hiermit bestätige ich, dass Herr/Frau XY, geb. am …. an einer Grunderkrankung, die das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer COVID-19-Infektion erhöhen kann, leidet.
Unterschrift Arzt

Diesem Formulierungsvorschlag liegen die Erwägungen zugrunde, dass wir Hausärztinnen und Hausärzte zwar bestehende Risikofaktoren für eine mögliche COVID-19-Erkrankung entsprechend den Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) oder auch chronische Erkrankungen auf Wunsch unserer Patientinnen und Patienten bescheinigen können. Es kann und darf jedoch nicht unsere hausärztliche Aufgabe sein, in diesen Bescheinigungen eindeutige Rückschlüsse mit ggf. weitreichenden Konsequenzen für den Berufstätigen zu konstatieren.
Die Entscheidungen darüber, ob, wie und in welchem Umfang ein Mitarbeiter seine jeweilige Tätigkeit ausüben kann und soll, sind sehr individuell und letztlich durch den jeweiligen Arbeitgeber zu treffen.

Dabei hat sich der Arbeitgeber in seiner Entscheidungsfindung und hinsichtlich möglicher Konsequenzen in erster Linie eng mit seinem Mitarbeiter und vor allem mit betriebsärztlichen Stellen abzustimmen. Nur in wenigen einzelnen Ausnahmefällen kann es angemessen erscheinen, sich im Rahmen des Attestes eindeutiger zu positionieren. Dies obliegt selbstverständlich Ihrem eigenen ärztlichen Ermessen als Hausärztinnen und Hausärzte.

Hinweise „Maskenpflicht“

Auf Grund folgender Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) gibt es seit geraumer Zeit für einige Bereiche des öffentlichen Lebens die Pflicht (öffentlicher Nahverkehr, Geschäfte) zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS):

„…Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben kann dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenem Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln)…“.

Ausnahmen davon hat die Bayerische Staatsregierung in ihrer Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV) vom 5. Mai 2020 geregelt.
Dort heißt es in Teil 1, Paragraf 1 (2):

„Soweit in dieser Verordnung die Verpflichtung vorgesehen ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht), gilt:

  1. Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  2. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit.
  3. Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.“

Dies führt nun dazu, dass in den Hausarztpraxen immer wieder Anfragen eingehen, um eine ärztliche Befreiung von der Maskenpflicht via Attest zu erreichen.

Grundsätzlich ist eine Befreiung aus gravierenden medizinischen Gründen möglich, aber sicherlich nur in absoluten Ausnahmefällen gerechtfertigt. Ein solches Attest ist nach Einschätzung des Bayerischen Hausärzteverbandes sehr eng und individuell zu fassen und kann sich nicht ausschließlich auf das Vorliegen einer chronischen Erkrankung beziehen - ganz im Gegenteil: hier sind in der Regel Schutzmaßnahmen explizit sinnvoll. Es sollte vielmehr darum gehen, festzustellen, ob eine nachweisliche und schwere Krankheitsverschlechterung (z.B. durch signifikante Dyspnoe) durch den Mund-Nasen-Schutz hervorgerufen wird, die unter Umständen ein Attest rechtfertigen. Bitte prüfen Sie deshalb sehr streng und individuell, ob eine Befreiung vom Mund-Nasen-Schutz wirklich die einzige Lösung ist.

AU (nur für Kranke)

Auffrischimpfung gegen Corona (Booster)

Codieren bei COVID-19

Corona-Warn-App

FAQs

Formulare / Praxishilfen

Impfen

Impfpflicht

Ab dem 15. März 2022 müssen Mitarbeitende der Gesundheits- und Pflegeberufe entweder geimpft oder genesen sein. Was diese "Impfpflicht" in der Praxis bedeutet, hat der Deutsche Hausärzteverbande zusammengefasst.

  • Checkliste (DER HAUSARZT)

Beschäftigte in Arztpraxen müssen ihrem Arbeitgeber gegenüber bis spätestens 15.03.2022 nachweisen, dass sie gegen Corona geimpft sind. Was für Praxisinhaber dabei zu beachten ist, hat die Verbandszeitschrift DER HAUSARZT in einer Checkliste zusammengestellt.

zur Checkliste (Registrierung erforderlich)

Informationen zur Abrechnung

Labor

Palliativmedizin

Patienteninfos

Personelle Unterstützung

Praxisabläufe ändern / Risikogruppen schützen

Praxisschließungen

Testen / Behandlungsempfehlungen Fachgesellschaft

Therapie

Triagierung durch MFA

Umgang mit an COVID-19 Verstorbenen

Unterstützung durch 116117

Video-Sprechstunde

Wichtige Informationen zur COVID-19-Impfung

Auffrisch-Impfung gegen COVID-19

Bedeutung der Corona-Auffrischimpfung: Studienergebnisse aus Israel

Aufklärungsbogen, Einwilligungserklärungs- & Anamnesebogen für Impfungen

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt in Kooperation mit dem Deutschen Grünen Kreuz den Ländern beigefügtes Muster- Aufklärungsmerkblatt (2 Seiten DIN A 4) sowie ein Muster-Formular Anamnese und Impfeinwilligung (1 Seite DIN A 4) als druckfähige PDF-Datei zur Vervielfältigung kostenfrei zu Verfügung. Diese Dokumente werden fortlaufend der aktuellen Datenlage angepasst, der jeweilige Datenstand ist in den Dokumenten ersichtlich. Das Aufklärungsmerkblatt dient der (vorherigen) Information des Impflings und ersetzt nicht die Möglichkeit zu einem Aufklärungsgespräch.

DOWNLOAD HINWEISE ZUR IMPFAUFKLÄRUNG

DOWNLOAD AUFKLÄRUNGSMERKBLATT VEKTOR IMPFSTOFFE

DOWNLOAD IMPFEINWILLIGUNG ANAMNESE

Paul-Ehrlich-Institut informiert über AstraZeneca

DOWNLOAD INFOS ASTRAZENECA

 Prof. Schelling erklärt die Corona-Impfung

Im Interview mit Prof. Dr. Jörg Schelling, Facharzt für Allgemeinmedizin ist ehemaliger Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität, Vorstandsmitglied der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin und Mitglied der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI).

Dr. Moder k

 

 

 

FAQ

wir haben für Sie die häufigsten Fragen zur COVID-19 Impfung beantwortet. Bitte beachten Sie den Bearbeitungsstand des Dokuments. Die Angaben sind ohne Gewähr. 

FAQ LESEN

Stellungnahme der LAGI zu Covid-19-Impfstoffen

(Ergebnis der 35. LAGI-Sitzung am 17.2.2021)

LAGI-Stellungnahme LESEN

 

 Ergebnisse der m-RNA-Vakzine BioNTech/Pfizer

In den mmk-benefits vom 10. Dezember 2020 hat Prof. Dr. Michael M. Kochen die Ergebnisse der Phase-2/3-Studie des mRNA-Impfstoffes von BioNTech/Pfizer im New England Journal of Medicine zusammengefasst.

DOWNLOAD MMK BENEFITS

Positionspapier „Impfen in Hausarztpraxen“

Welche Rolle können Hausarztpraxen bei dere Imopfung der Bevölkerung gegen das Corona-Virus einnehmen? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Dazu hat der Deutsche Hausärzteverband ein Positionspapier verfasst.

Positionspapier "Impfen in der Hausarztpraxis"

 

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